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Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.6: Jung, mittelalt, alt - Gouda ist nicht nur Käse

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Bei dem Wort „Gouda“ muss ich sofort an Käse denken und ich glaube, so geht es den meisten. Dass Gouda aber auch eine wunderschöne pittoreske Stadt im Westen der Niederlande ist, darauf kommt kaum jemand. Ich habe mit meinem guten Freund und Kollegen Harry Betist gesprochen, er wohnt und arbeitet in Gouda.

Gouda ist eine kleine Großstadt

Gouda ist eine alte Stadt, nächstes Jahr ist es genau 750 Jahre her, dass der Graf von Holland, Florens V., 1272 Gouda die Stadtrechte verlieh. Und das wird, wie es sich gehört, von April bis September ausgiebig gefeiert. Wenn ihr den Anlass nehmen möchtet Gouda zu besuchen, findet ihr weitere Informationen dazu hier.

Wie so oft in den Niederlanden wurde Gouda auf ein trocken gelegenes Moorgebiet gebaut, daher findet man auch in Gouda viele „Grachten“, um die Stadt herum eine Ringgracht und auch in der Stadt viele Kanäle, die gerade zu Aktivitäten einladen.

„Gouda ist eigentlich ein Freilicht-Museum,“ sagt Harry. Für seine Größe bietet Gouda ziemlich viele kulturelle Erlebnisse; 6 Museen, 4 holländische Mühlen, die man samstags besichtigen kann, diverse Galerien und jeden Mittwoch findet der „Goudse Montmartre“, ein echter Antiquitäten-, Kuriositäten- und Flohmarkt, statt.

Die historische Altstadt lässt sich am besten zu Fuß entdecken. Wer noch ein bisschen von der Umgebung mitentdecken möchte, kann dies auch sehr gut mit dem Fahrrad machen.

So kann man auch gut einige der Kalorien verbrennen, die man beim Besuch auf dem Käsemarkt oder in der Waffelfabrik zu sich genommen hat.

Wer Gouda vom Wasser aus entdecken möchte, kann durch die Grachten mit dem SUP paddeln oder eine Kanutour machen.

Bier gehört zu Gouda dazu und dann gibt es noch die Waffeln

Natürlich wird das Stadtbild von Gouda auch durch die einzigartige Architektur der traditionellen Häuser verschönert. Wer durch die Stadt schlendert, kann viele historische Gebäude, wie alte Käsefabriken und Lagerhäuser usw., entdecken. Heute sind sie zu Wohnhäusern oder Geschäften umgebaut worden. In der Zeit vom April bis Ende August findet jeden Donnerstag der Käsemarkt auf dem Marktplatz statt. Hier kann man Käse probieren, mit den Händlern klönen und natürlich einkaufen. Wer noch mehr über den berühmten Käse wissen möchte, sollte einmal beim „Gouda Cheese Experience“ mitmachen.

Neben dem Käse ist Gouda auch für die leckeren „Stroopwafel“ bekannt. Früher wurden die Waffeln aus Teigresten und Krümmeln gebacken und dann mit Sirup zusammengelegt. Heute gibt es mehrere Varianten der berühmten Waffeln, aber wer in Gouda ist, sollte unbedingt die alte „Kamphuisen Sirupwaffelfabrik“ besuchen.

Früher war Gouda das Zuhause für über 200 Brauereien, heute sind es weniger und das bekannteste Gouda-Bier ist Gouds Kuyt-Bier.

Essen und Trinken

Besonders um den Marktplatz herum findet man viele kleine Restaurants, Bars und Cafés, aber nicht nur da. „Auch an den Grachten oder in den kleinen Gassen um die St. Jans Kirche findet man viele tolle Restaurants und das Preis/Leistungsverhältnis ist wirklich in Ordnung,“ sagt Harry.  Hier findet ihr eine Übersicht über einige Restaurants. Wie ihr seht, ist für jeden Geschmack was dabei.

Shopping

In Gouda findet man viele kleine Boutiquen und Galerien. Ein absolutes Muss ist es durch die Straßen zu schlendern. Die Stadt macht mehrere Shopping-Routen-Vorschläge, die man auch in einer App findet, welche ihr hier kostenlos heruntergeladen könnt.

Für die Reiseplanung: In Gouda ist der erste und der letzte Sonntag im Monat ein verkaufsoffener Sonntag und jeder Donnerstag ist ein langer Donnerstag.

Harrys Reisetipp:

Gouda kann man natürlich auch als Wochenend-Trip machen, aber wer Gouda und auch die Umgebung wirklich kennenlernen möchte, der sollte 4-5 Tage einplanen. Ein Besuch der St. Jans Kirche sollte unbedingt eingeplant werden und auch das „Gouda Cheese Experience“ ist sehr interessant. Nachmittags dann ein Bier oder ein Kaffee im Museumsgarten und abends köstlich im Restaurant „Bij ons“ essen.

Wir sagten ja schon – tagsüber zu Fuß oder mit dem Rad Gouda entdecken, damit man die Kalorien wieder los wird.

Wenn du noch Fragen zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

 

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Folge 2.5: Gorillas, Bananenbier, Kuhtanz und Kaffee

Ruanda ist das Land der tausend Hügel: Neblige Regenwälder im Hochland sind die Rückzugsstätten der letzten freilebenden Berggorillas. Aber nicht nur Gorillas, sondern auch die beeindruckende Kultur und bewegende Geschichte des Landes ziehen Besucher in ihren Bann.

Nützliches für die Reiseplanung

Von Deutschland, Österreich oder der Schweiz gibt es keinen direkten Flug nach Ruanda. Einreisen nach Ruanda können über Direktflüge von den europäischen Flughäfen Brüssel und Amsterdam nach Kigali – in etwa 8 Stunden erfolgen. Der internationale Flughafen liegt nahe Kigali, rund 5 km von der Hauptstadt des Landes entfernt.

Für ihre Reise nach Ruanda benötigen deutsche Staatsangehörige nur einen mindestens sechs Monate über den Reisezeitraum hinaus gültigen Reisepass. Bei Einreise wird am Flughafen ein 30-Tage-Visum ausgestellt.

Das Land liegt in der Zeitzone UTC+2 – zu unserer Sommerzeit gibt es daher keine Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Ruanda, zur Winterzeit lediglich eine Stunde. Amtssprache in Ruanda ist die Bantusprache Kinyarwanda. Man kann sich jedoch in Englisch oder Französisch verständigen – denn auch diese zwei Sprachen zählen zu den offiziellen Sprachen. 

Bei Reisen nach Ruanda finden Urlauber trotz der Nähe zum Äquator ein mildes Klima vor: Die Temperaturen variieren übers Jahr kaum, sind jedoch natürlich abhängig von der Höhenlage. Die Höchsttemperaturen schwanken zwischen angenehmen 25 °C und 27 °C. In der Nacht kann es bis auf 14 °C abkühlen. Das Klima wird in Ruanda von den beiden ostafrikanischen Regenzeiten geprägt – von September bis Dezember (umuhindo) und von Februar bis Juni (itumba) bringen ergiebige Regengüsse die Savanne zum Blühen und die Nil-Kongo-Wasserscheide zum Tosen. In den Monaten zwischen März und Mai fallen in Ruanda ca. 40 % der jährlichen Niederschläge.

Sicherheit und Sauberkeit sind an der Tagesordnung

Ruanda ist ganz anders als man sich ein afrikanisches Land vielleicht vorstellt. Manch einer mag zunächst einen Kulturschock erleben: Statt lautem Trubel herrscht in Ruanda Ordnung und Sauberkeit. Selbst Plastiktüten sind verboten, einmal im Monat treffen sich die Bürger von Ruanda zum „Umuganda“, dem offiziellen Aufräumtag.

„Die Straßen sind gut ausgebaut und sauber, man kann das Land mit dem Mietwagen oder Bussen erkunden,“ sagt Charlotte, selbst als alleinreisende Frau habe sie sich sicher gefühlt.

Die Hauptstadt Kigali, mehr als Museen

Kigali ist nicht nur die Hauptstadt Ruandas, sondern auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. „Man sollte sich ruhig Zeit lassen, um die Stadt kennenzulernen,“ empfiehlt Charlotte, denn sie hat weit mehr zu bieten als nur ein paar Museen, darunter natürlich das Genocide Memorial, welches dem brutalen Völkermord von 1994 ein Denkmal setzt. Die Regierung hat viel zur Versöhnung und Aufarbeitung beigetragen.

„Kigali ist generell interessant für Handwerks-, Kunst und Kultur begeisterte,“ berichtet Charlotte und empfiehlt einen Besuch im Inema Art Center. Allein das Grundstück, auf dem die Galerie steht, ist schon selbst ein Stück Kunst: Skulpturen, Bilder und Installationen bilden sozusagen die Wegweiser zu den Ausstellungsräumen und dem Atelier. Neben Kunst gibt es hier regelmäßig Livemusik, Yoga- Stunden und Tanzaufführungen.

Wer sich für Tanz interessiert, der sollte in der Casa Keza vorbeischauen, um die traditionellen Bewegungen kennenzulernen. Es handelt sich hier um ein spanisches Lokal, welches Tapas serviert, in dem aber auch Tanzstunden stattfinden. Wer modernere Tänze vorzieht ist im Impact Hub gut aufgehoben. In dem Gebäude sind mehrere Startups ansässig und auf dem Dach befindet sich ein Café, welches Tanzkurse anbietet. Wer handwerklich begeistert ist, der sollte in die Werkstatt von Aziz Imigongo herstellen. Es handelt sich hierbei um eine Kunst, welche aus Kuhfladen hergestellt wird, es werden geometrische Muster geschaffen, die in bunten Farben bemalt werden.

Flechten aus Gräsern ist eine weitere, vermutlich Charlottes wärmste Empfehlung. Dieses Kunsthandwerk kann man sich im National Women´s Center in Nyamirambo zeigen lassen. 

Frauen unterstützen sich gegenseitig

Nyamirambo ist ein Stadtteil im Südosten von Kigali. Hier sind die Ladenfronten farbenfroh und voller Graffitis. Das Stadtbild wird von wuseliger Betriebsamkeit geprägt. Mittendrin findet man das National Women´s Center. Die heutige Präsidentin des Women´s Centers, Marie Aimée Umugeni, hat das Sozialprojekt zusammen mit anderen Frauen vor knapp zehn Jahren gegründet. Um den Frauen im Viertel eine neue Perspektive zu geben. Frauen unterschiedlichen Alters, die sich nur von der Straße kannten, sind zusammengerückt. Aus den Treffen ist die Idee für einen gemeinsamen Ort zum Arbeiten und Geld verdienen entstanden. Geld für das Projekt kommt aus dem Verkauf der Handwerksprodukte, aus Spenden und ausländischen Fördergeldern – und seit einigen Jahren auch aus dem Tourismus. Besucher aus aller Welt zahlen für die Führungen, Koch – und Handwerkskurse.

Des Weiteren ist auch der Kimidonko-Markt einen Besuch wert. Hier findet man von Lebensmittel über Stoffe bis Handwerkskunst alles, was das Herz begehrt.

Wer vor lauter Eindrücken jetzt hungrig geworden ist, für den hat Charlotte auch einige kulinarische Tipps.

Kulinarische Empfehlungen

Gerade in der Hautstadt Kigali findet man viele Restaurants, die Speisen aus aller Welt anbieten. Wieder in dem Viertel Nyamirambo befindet sich das Outdoor Lokal Green Corner, welches den besten Fisch servieren soll. Wer ein traditionell afrikanisches Buffet probieren möchte, dem empfiehlt Charlotte African Bite. In der Women’s Bakery kann man besonders gute Backwaren probieren und die heimischen Frauen mit seinem Kauf unterstützen. Wer selbst lernen möchte, wie man traditionell afrikanisch kocht, der kann dies im Kochkurs von Aminatha im Women’s Center tun.

Doch das Land der tausend Hügel ist vor allem als ein Naturparadies mit vielen seltenen und teils endemischen Tieren und Pflanzen bekannt.

Big Five und viele weitere Tiere

Zu den weiteren Höhepunkten zählen Wanderungen und Safaris durch die Nationalparks. Ca. drei Stunden Fahrzeit von der Hauptstadt Kigali gelegen, befindet sich der Akagera Nationalpark im östlichen Teil Ruandas an der Grenze zu Tansania. Sein Name stammt vom Akagera Fluss, der entlang der östlichen Grenze fließt, im gesamten Nationalpark ein labyrinthartiges Netz aus Seen geformt hat und sich in den imposanten Rusumo-Wasserfällen ergießt. In diesem Nationalpark können Urlauber bei entspannten Safaris die Big Five - Nashorn, Löwe, Leopard, Elefant und Büffel - beobachten. Der Park wird von African Parks gemanaged und gilt heute als ein Vorbild für Naturschutz in Afrika.

Durch den Park ziehen außerdem kleine Herden von Impalas und Steppenzebras. An Gewässern sind Krokodile, Flusspferde, die scheuen Wasserböcke und seltenen Sitatunga-Antilopen zu entdecken. Elenantilopen, Topis, Buschducker, Riedböcke, Pferdeantilopen, Warzenschweine, Anubis-Paviane, Typfelhyänen, Streifenschakale sowie Giraffen können auf den Touren bestaunt werden. Darüber hinaus ist das Gebiet Lebensraum für über 500 Vogelarten, die gut während einer Bootsfahrt beobachtet werden können.

Luftige Höhen & Schimpansen-Trekking

Der urwüchsige Bergnebelwald im Nyungwe-Nationalpark im Süden Ruandas gilt als der größte zusammenhängende Wald dieser Art in Ost- und Zentralafrika. Dort leben über 1.000 Pflanzen- und Tierarten. Schimpansen, Goldmeerkatzen und Ruwenzori-Colobus-Affen, aber auch seltene Schmetterlinge und Orchideen können dort beobachtet werden. Eine fantastische 90 Meter lange Hängebrücke zwischen den Baumwipfeln, der Nyungwe Canopy Walk, ermöglicht einmalige Einblicke in das Dschungelleben. Unvergesslich ist zudem eine Trekking-Tour zu einer der Quellen des Nil, dem Rukarara, der später Nyaborongo und dann Kagera heißt.

Auf den Spuren der letzten Berggorillas

Im Nordwesten Ruandas liegt ein Nationalpark mit fünf Vulkanen und einer Großzahl der letzten noch lebenden Berggorillas. Gorilla-Trekking ist daher ein Muss bei einer Reise nach Ruanda. Der Vulkan-Nationalpark grenzt an die Nachbarländer Kongo und Uganda und erstreckt sich über 13.000 Hektar tropischer Bergnebelwälder, die an den Hängen der erloschenen Vulkankette gedeihen. Ganzjährig werden Exkursionen zu den Gorillagruppen angeboten. Hier leben noch acht Gorillafamilien, welche in kleinen Gruppen von bis zu acht Personen besucht werden können. Ein magisches Erlebnis bei dem streng auf die Sicherheit und das Wohlbefinden von Mensch und Tier geachtet wird. So ein Gorilla Permit kostet 1.500 Euro, aber trägt stark zum Schutz und Erhalt dieser besonderen Tiere sowie auch der Gemeinden bei.

Bei Wanderungen durch den Dschungel an den Flanken der steilen, teils über 4.000 Meter hohen Virunga-Vulkane stößt man auch auf seltene Tierarten wie etwa Goldene Meerkatzen. Sie können mit Rangern bei geführten Touren besucht werden.  

Von Strohhütten zu Luxuslodges

Natürlich kommen einem schnell die wunderschönen Luxusresorts mit Blick auf die Savannen in den Sinn, wenn man an afrikanische Safari denkt. Wer solch eine Unterkunft sucht könnte gefallen finden an der Wilderness Bisate Lodge, dem One and Only Gorilla´s Nest oder dem Wilderness Magashi Camp um ein paar zu nennen. Aber man kann in Ruanda auch günstiger unterkommen wie z.B. in den Gästehäusern, Hostels oder auf den Campingplätzen von Red Rocks oder dem Kitabe Eco Center. Beide Einrichtungen bieten neben den einfachen und preiswerten Unterkünften zahlreiche Touren, Ausflüge und Aktivitäten, um mit den Einheimischen in Austausch zu kommen und das Land noch besser kennenzulernen. Die Einnahmen aus den Projekten kommen der Community zugute. 

Wer die Kultur des Landes wirklich erleben will, der sollte auch über die Bedeutung Feierlichkeiten und dem dabei gereichten Nationalgetränk Bescheid wissen.

Die Kunst der Bananenbier-Herstellung

Biergenuss hat eine lange Tradition in Ruanda, das Getränk wurde schon in präkolonialen Zeiten hergestellt und getrunken. Es wir aus dem Saft von Bananen, den man mit gekochter Hirse fermentieren lässt, hergestellt. Ziemlich süß, und mit einer deutlichen Alkoholnote: Urwagwa, das traditionelle Bananenbier aus Ruanda ist in jeder ländlichen Schenke im Land zu kaufen und wird in großen Mengen zu allen Anlässen konsumiert. Neben dem Bananenbier gehört auch Tanz und Musik zu jeder Festlichkeit.

Musik und Tanz gehören zur ruandischen Kultur

Musik und Tanz sind Bestandteil der Kultur und werden bei allen Zeremonien, Festivals sowie unterschiedlichen gesellschaftlichen Zusammenkünften praktiziert. Der berühmteste traditionelle Tanz ist der Umushagiriro oder Kuh-Tanz, der von Frauen aufgeführt wird. Generell pflichten die Ruander diesem Tier große Bedeutung bei. Wie gut Charlotte tanzen kann, sieht ihr hier

Eine Kuh als Statussymbol

Für die Bevölkerung Ruandas ist die Kuh ein kulturelles und identitätsstiftendes Totemtier.  Deshalb rief die Regierung das „Girinka“-Programm in die Welt. Es ist eines der ambitioniertesten Entwicklungshilfe-Projekte in Afrika, bei dem Ruandas Regierung Bauern Kühe schenkt, um den Hunger zu lindern und die Wirtschaft zu fördern. „Girinka“ heißt auf der Landessprache Kinyarwanda so viel wie „Du darfst eine Kuh haben“.

Das Geschenk ist allerdings an Bedingungen geknüpft: Bekommt die Kuh ein weibliches Kalb, eine Färse, muss der Besitzer sie seinem Nachbarn geben. Männliche Kälber darf er behalten. Der Nachbar seinerseits ist verpflichtet, die erste Färse weiterzugeben. „Girinka“ ist also ein Schneeballsystem, das mit der Zeit immer größer wird.

Die Kühe in Ruanda sind aber noch aus anderen Gründen besonderer als die uns in der Heimat bekannten Exemplare.

Schwimmende Kühe und kreischende Fledermäuse

Am Kivu-See, einem von Afrikas großen Seen, kann man schwimmende Kühe erspähen. Der See bietet noch weitere Attraktionen, er ist der ideale Ort zum Entspannen, Schwimmen, aber auch für viele weitere Aktivitäten, wie zum Beispiel Angeln, Kajak- oder Kanufahrten und Bootstouren. Er besticht durch sein tiefes smaragdgrünes Wasser und die umgebenden großartigen Berglandschaften. Kleine unbewohnte Inseln liegen wie grüne Tupfen im See. Einen Besuch wert ist die „Insel der Fledermäuse“. Auf der Insel wird man von ohrenbetäubendem Lärm, der in den Bäumen zu tausenden herumhängenden Fledermäusen begrüßt, ein interessantes Spektakel.

Rund um den Lake Kivu gibt es einige Kaffeeplantagen, die es sich zu besuchen lohnt. Hier kann man sehen wie Kaffee angebaut wird und kann sogar bei der Ernte mithelfen. Die Höhe von bis knapp über 2.000 Meter und ein mildes, feuchtes Klima bieten hervorragende Bedingungen für die Kaffeeproduktion: Hier können die Kaffeekirschen unter Schattenbäumen und in Mischkultur mit z.B. Bananen langsam reifen und überzeugen durch ein reiches Aroma. Ruanda produziert zwar nur 0,16 Prozent des globalen Kaffees (Afrika im Ganzen überhaupt nur 10 Prozent), steht dabei aber durch die Fokussierung auf Spezialitätenkaffee für eine hohe Qualität. 

In Ruanda selbst wird übrigens noch wenig Kaffee konsumiert. Das soll sich allerdings ändern. Die ruandische Regierung investiert in die Kaffee-Infrastruktur, um den inländischen Konsum anzuregen. So werden beispielsweise Röstereien gefördert, um Kaffee für den lokalen Markt zu rösten.

In Deutschland kann man Kaffee aus Ruanda online kaufen, entweder direkt über die Webseite der Kaffee Kooperative, DM oder in ausgewählten Filialen von Weltladen.

Wenn du noch Frage zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

PS. Infos zum Gewinnspiel findest du in den Show Notes zum Podcast

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Löwen Foto: Richard Terborg

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.4: Dänemark, Berge – Shelter und Michelin Restaurants

{loadposition abgehoben2-4}Normalerweise schreiben wir die Blogposts für unsere Gäste, heute darf ich als Gast selbst schreiben, darüber freue ich mich sehr. Ich bin in Dänemark geboren und aufgewachsen, mittlerweile lebe ich seit vielen Jahren in Deutschland mit meiner Familie. Wir besuchen Dänemark regelmäßig und haben mit unserem Sohn jeden Sommer auf Mols in unserem Ferienhaus verbracht. Ich bin in der Nähe von Aarhus, der zweitgrößten Stadt Dänemarks, aufgewachsen und liebe die Stadt immer noch. Daher möchte euch erzählen, wieso ihr Aarhus unbedingt besuchen solltet. Also los geht´s!

Djursland, die Nase von Jütland 

Djursland ist eine große Halbinsel und wenn Jütland wie ein Gesicht aussieht, ist Djursland die Nase. Die bekanntesten Urlaubsorte sind Ebeltoft und Grenaa.

Die Gegend Mols liegt auf einem Teil der südlichen Küste, die Landschaft ist mit vielen Hügeln, Feldern und Wiesen wunderschön und man hat überall Blick aufs Meer, manchmal sogar in drei Richtungen. Es gibt viel zu sehen und viele Möglichkeiten, einen aktiven Urlaub zu verbringen, mit und ohne Kinder.

Wandern und Radfahren

Fahrräder mitzunehmen lohnt sich sehr, man kann viele tolle Touren machen. Meisten gibt es gute Fahrradwege, aber manchmal muss man auch auf Landstraßen fahren. Ihr findet viele Informationen und Vorschläge zu Radtouren hier.

Auf Djursland findet man auch den 2.500 Hektar großen Nationalpark „Mols Bjerge“, in Deutsch übersetzt Mols Gebirge. Es sind natürlich gar keine Berge, sondern Hügel, die höchste Stelle ist Agri Bavnehøj mit einer Höhe von 137 Metern. Die Landschaft entstand in der letzten Eiszeit, als die Gletscher schmolzen. Die Landschaft ist sehr vielfältig und umfasst große Wald-, Heide- und Grünlandflächen, dazu noch Seen, Bachläufe und Küstengebiete, viele unterschiedliche Pflanzen und Tierarten haben hier ihren Lebensraum.

Im Nationalpark gibt es viele Wander-, Rad- und Reitwege, hier könnt ihr die Wanderwege finden oder eine App runterladen. Die Wanderrouten sind gut markiert und in den Beschreibungen kann man die Schwierigkeitsgrade ansehen. Die längste Strecke ist 60 km und die kurzen Strecken sind ca. 1 km lang.

Wie oben erwähnt, gibt es dort auch Reitwege und man kann Tagesausflüge buchen. Weitere Informationen dazu findet ihr hier.

Um auf natürliche Art und Weise zu verhindern, dass der Wald sich ausbreitet, hat man im Jahr 2016 16 wilde Exmoor-Ponys und einige Galloway-Rinder ausgesetzt. Wenn man durch die Landschaft wandert, kann man die Ponys und die Rinder oft beobachten. Damit die Tiere aber das tun, was sie sollen, ist es aber wichtig, dass sie wild bleiben, man sollte also Abstand halten und füttern ist natürlich verboten.

Wer von der Natur nicht genug bekommt, kann auch im Nationalpark übernachten. Es gibt viele Lagerplätze, wo man Zelten kann und auch einige Shelter. Shelter sind sehr einfache Halbdächer, unter die man seine Isomatte und Schlafsack legen kann. Es ist meistens eine Lagerfeuerstelle vorhanden und meistens auch Toiletten und Waschmöglichkeiten. Die einfachen Shelter können kostenlos genutzt werden, man kann sie aber nicht vorreservieren. Hier findet ihr eine Übersichtskarte mit den Sheltern.

Ladet euch die App runter, ihr findet sie hier:

GooglePlay

Apple

Meine Empfehlung:  Eine Wanderung, egal, ob eine kurze oder lange Strecke, lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Wenn man die Augen aufhält, gibt es vieles zu entdecken.

Strände und Baden

Da Djursland eine Halbinsel ist, gibt es natürlich viele schöne Strandabschnitte. Ich finde, die schönsten Badestrände sind bei Ebeltoft und Grenaa. Aber auch der Badestrand bei Skødshoved ist sehr schön. Wer am Strand spazieren gehen möchte, muss unbedingt nach Sletterhage fahren, das ist ein Steinstrand und man kann hier wunderschöne Steine finden. Das Wasser wird hier sehr schnell tief (30 m) und es herrscht oft Strömung, zum Baden also nicht so geeignet. Aber wer die Augen aufhält, kann hier oft sehr nahe am Strand Schweinswale beobachten.

Wir haben sehr viel Zeit hier mit Suchen nach besonderen Steinen verbracht und um zu schauen, wer die Steine am weitesten ins Wasser werfen kann.

Wenn man vom Leuchtturm am Strand entlang wandert, kommt man zu „Tysker tårnet“. Im zweiten Weltkrieg haben die Deutschen von dem Turm aus das südliche Kattegat und den Schiffsverkehr nach Aarhus überwacht.

Für den kleinen Hunger gibt es natürlich Hotdogs und Eis und Toiletten sind auch vorhanden.

Wassersport

Es sind fast alle Arten von Wassersport möglich und viele Deutsche kommen schon mit Segel- oder Motoryachten in Dänemark an. Es gibt gute Spots zum Kite- und Windsurfen, zum Beispiel „Egens Vig“, bei Kalø Slotsruin und um Ebeltoft.

Auch Tauchen ist möglich, es gibt viele gute Tauchspots in der Nähe von Grenå bei Sangstrup Klint und Fornæs Fyr (am Fornæs Camping) und auch bei Ebeltoft, z.B bei Draaby Strand Camping. Wer nur schnorcheln möchte, kann sich das Unterwasserparkour bei Fuglsø Strand anschauen, aber auch bei Jernhatten und Dragsmur gibt es gute Möglichkeiten zum Schnorcheln in den flachen Bereichen.

Ich bin selbst bei Sangstrup Klint und Dragsmur getaucht und war wirklich total begeistert. Besonders Sangstrup ist super, dort muss man allerdings ein bisschen schauen, wie der Wind steht, und auf die Strömung achten.

Wer sich auf dem Wasser wohler fühlt, findet auch viele schöne Strecken für eine Seekajak-Tour.

Tier- und Vergnügungsparks

Es gibt viele Tierparks und Zoos, und ich weiß, dass die Meinung sehr auseinander geht, ob es gut oder schlecht ist. Ich finde, es hängt von den Verhältnissen in den Tierparks ab. Auf Djursland befinden sich meine zwei Lieblings-Tierparks Reepark Safari und Skandinavisk Dyrepark. Es sind zwei sehr unterschiedliche Parks, Reepark hat viele Tiere aus Afrika, Asien und Amerika z.B. Löwen, Giraffen, Nashörner und Schwarzbären, Bison und Alpakas usw. Skandinavisk Dyrepark hat hauptsächlich Tiere, die man in Skandinavien finden kann, Wölfe, Eisbären, Braunbären, Elche und verschiedene Hirscharten.

Beide Parks haben wirklich viel Platz für die Tiere. Wir haben immer das Gefühl gehabt, dass es den Tieren gut geht und sie gut animiert werden.

Wie gut Reepark arbeitet, wurde bewiesen, als ein Spitzmaulnashornbulle vor zwei Jahren nach Ruanda geschickt wurde. Mandela (so heißt er) lebt heute im Akagera Nationalpark in Ruanda. Er hat sich dort sehr schnell angepasst und kommt ohne Zufütterung klar.

Wenn man mit kleinen Kindern unterwegs ist, kann man zwischendurch Pause auf einem der vielen Spielplätzen machen, und man kann auch mitgebrachtes Essen genießen oder in den Parks etwas kaufen.

Wenn es regnet, kann man das Kattegat-Center in Grenaa besuchen. Hier gibt es mehrere große und kleinere Aquarien, sowohl für tropische als auch für Kaltwasser-Fischarten. Draußen kann man Robben beobachten, es gibt auch viele Bassins mit Tieren zum Anfassen und Möglichkeiten mit Wasser zu spielen.

Wenn man keine Lust mehr auf Tiere hat und etwas mehr Action braucht, dann ist ein Tag im Vergnügungspark Djurs Sommerland eine schöne Abwechslung. Das ist sowas wie Heidepark Soltau, man zahlt Eintritt und kann dann den ganzen Tag im Park verbringen und alle Aktivitäten nutzen. Es gibt mehrere Grillplätze, die man reservieren kann und es gibt natürlich auch mehrere Restaurants.

Wenn man in Sommer fährt, sollte man auf jeden Fall Badesachen mitbringen, es gibt einen Wasserpark mit verschiedenen Wasserrutschen für Groß und Klein.

Und was gibt es sonst noch

Eintritte in Tier- und Vergnügungsparks können natürlich schnell teuer werden, wenn man für die ganze Familie zahlen muss.  Aber es gibt auch viele Aktivitäten, die kostenlos sind. Über die Fahrrad- und Wandertouren habe ich ja bereits berichtet. Abenteuerlich ist natürlich eine Übernachtung im Shelter und das gemeinsame Abendessen-Kochen am Feuer. Oder den Tag mit Sammeln der Steine am Strand verbringen, im flachen Wasser nach Krabben suchen oder mit unserer Lieblingsbeschäftigung für abends - „Krebse angeln“. Hierzu benötigt man nur eine Leine mit einer Wäscheklammer, ein wenig Muschelfleisch (kann man nachmittags sammeln) oder kleine Frikadellen-Stücke und einen Eimer mit etwas Wasser.

Wir machen das immer am kleinen Yachthafen von Skødshoved, aber man kann es natürlich überall machen. Man hält die Leine mit dem Köder ins Wasser und wartet, bis ein Krebs angebissen hat, dann muss man versuchen die Leine mit dem Krebs aus dem Wasser zu ziehen und ihn in den Eimer zu bekommen.

Es ist gar nicht so einfach, die Krebse lassen oft los und dann muss man wieder von vorn anfangen. In Skødshoved wurde eine Rennbahn für Krebse gebaut, wer keine Lust mehr hat, kann die Krebse in die Bahn setzen und sie laufen dann wieder ins Wasser. Eigentlich ist das eine Aktivität für Kinder, aber ganz oft sieht man die Eltern auf dem Bauch liegend Krebse angeln und die Kinder schauen zu.

Wenn man auf Djursland ist, sollte man auch unbedingt Ebeltoft besuchen. Die kleine Altstadt ist sehr charmant und das alte Rathaus - ein sehr gutes Fotomotiv. Man findet hier viele kleine Läden mit Kleidung und Kunsthandwerk und auch viele kleine Cafés und Restaurants.

Wer ein bisschen mehr Stadt will, der muss nach Aarhus fahren und ich finde, dass das ein absolutes MUSS ist.Aarhus kann man entweder als Tagesausflug machen oder man verbringt dort ein verlängertes Wochenende. Es gibt auch hier wirklich viele Sehenswürdigkeiten und es sind viele Aktivitäten möglich. Aarhus kann man auch sehr gut per Fahrrad entdecken, es gibt wirklich gute Fahrradwege. Die Innenstadt lässt sich aber auch gut zu Fuß entdecken.

Shoppen und Essen

Beim Ausverkauf „Udsalg“, und der ist immer irgendwo, kann man gute Schnäppchen machen. Zwei Jeans zum Preis von einer usw. Man muss sich da einfach ein wenig Zeit lassen und schauen. In der Fußgängerzone gibt es viele Läden, aber auch in den kleinen Gassen, um den Dom, findet man viele kleine Boutiquen.

Es gibt viele Restaurants und die meisten bieten Mittagstisch an. Entlang „Aaen“ liegen viele kleine Restaurants, Cafés und Bars, hier kann man auch draußen sitzen. Abends gibt es in den Bars oft Livemusik.

Mein Favorit: Ein Muss in Aarhus - mittags bei Mackies Pizza eine Mexican Pizza essen. Hier gibt es nicht nur Pizza, sondern tolle Sandwiches, Steaks und Wraps.

Achtung: Wer Pizza bestellt, bekommt kein Besteck. Pizza wird mit den Händen gegessen, das ist eine Hausregel, die sehr ernst genommen wird. Wer also nicht auf Messer und Gabel verzichten kann, sollte was anderes bestellen oder seine Pizza woanders genießen.

In Aarhus gibt es drei Michelin-Restaurants. Wer also eher für Fine Dining zu haben ist, oder einen besonderen Anlass feiert, sollte sich diese anschauen: Gastromé, Domestic und Frederikshøj.

Wenn es nicht ganz so schick sein soll, empfiehlt sich Nordisk Spisehus (Michelin Plate-Restaurant). Im Forlæns og Baglæns, einem kleinen charmanten Restaurant, kann man wirklich gut Tapas essen und im „neuen“ Stadtteil am Hafen findet man ein kleines Streetfood-Markt.

Was gibt es sonst noch in Aarhus

Das älteste Haus im Freilicht-Museum „Den Gamle By“, einer Stadt, die so ist, wie zu den Lebzeiten von H.C Andersen, ist von 1550, ein anderer Teil deckt die Zeit von 1900 bis 1927 und der dritte Teil  bis 1974. Von Ostern bis Neujahr sind verkleidete Schauspieler in den Häusern und Straßen unterwegs. Etwas außerhalb von Stadtzentrum liegt Moesgaard Museum, hier erfährt man vieles aus der Stein- und Wikingerzeit. Es ist sehr interaktiv, zum Beispiel kann man mit einer VR-Brille ein Grab aus der Steinzeit betreten usw.

Das Tivoli Friheden ist ein Vergnügungspark im Marselisborg-Wald, der sich gut mit einem Besuch des Marselisborg-Schlosses, der Sommerresidenz der Königin, kombinieren lässt. Auch in Aarhus gibt es viele Badestrände, die sowohl zum Baden als auch zum Spazierengehen einladen.

Im neuen Stadtteil Aarhus‘ am Hafen findet man das Hafenschwimmbecken. Es ist schön hier einfach mal durch zu schlendern und Gebäude anzuschauen, wie den „Eisberg“. Es ist ein Wohnkomplex, welches wie schwimmende Eisberge im Nordatlantik aussieht, sowohl in der Form als auch in der Farbe.

Sollte das Wetter mal nicht mitspielen, kann man „Dokk1“ besuchen.  Das große Gebäude am Hafen ist eine Art Begegnungsstätte, hier befindet sich die Bücherei, aber man kann sich auch einfach hinsetzen und die Zeitung lesen oder Spiele spielen. Draußen sind viele kleine Spielplätze und man hat natürlich einen fantastischen Blick auf den Hafen und das Meer. In der Mitte des Gebäudes hängt eine riesige Glocke. Wenn die läutet, bedeutet das, dass in der Uniklinik Aarhus ein Baby geboren wurde.

Meine persönliche Empfehlung

Aarhus Ende August besuchen, dann findet „Aarhus Festuge“ statt, eine der größten Musik- und Kulturfestivals in Skandinavien.

Unterkünfte

Die meisten mieten ein Ferienhaus oder fahren mit dem Wohnwagen nach Dänemark. Es gibt aber auch viele Bed & Breakfast-Unterkünfte und Gasthäuser, wo man übernachten kann. In Aarhus gibt es mehrere Hotels und auch über Airbnb findet man viele Unterkünfte.

Einkaufen ist so teuer in Dänemark…

Ja, viele Produkte, besonders Alkohol, sind in Dänemark teurer als in Deutschland. Aber wenn man mit dem Auto fährt, kann man ja vieles mitnehmen. Für den täglichen Bedarf sollte man in den größeren Städten einkaufen, es gibt auch in Dänemark Aldi, Lidl und Netto und auch hier lohnt es sich ein bisschen zu schauen, oft gibt es zwei für den Preis von einem, auch bei Lebensmittel.

Gemüse kann man bei lokalen Bauern kaufen, sie haben eine kleine Box an der Straße. Aber vergesst bitte nicht zu bezahlen. Hierzu muss man natürlich immer etwas Bargeld mit dabeihaben.

Was man auf keinen Fall verpassen sollte

Wenn man an Kalø Slotsruin in der Nähe von Rønde vorbeifährt, sollte man kurz anhalten. Man kann einen Spaziergang zu der alten Burgruine machen und danach sollte man sich unbedingt ein Eis gönnen. Ich verzichte lieber auf den Spaziergang als auf das Eis :-D

Wenn du noch Fragen oder Anregungen hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Tine

 

Mols Bjerge ved Fuglsø naturplejedyr Christian Birkebæk 32041Grenå Strand ved Katholm Strandvej

Foto: Christian Birkebæk                                                                                                    Foto: Sebastian Nils

Braunbär Eisbär

32037Kajak Knebel Vig 31988Sangstrup Klint

Foto: Sebastian Nils                                                                   Foto: Sebastian Nils 

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Foto: Visit Djursland

fange krabber 2 KaløSlotsruin

Isbjerget aarhus photo robin skjoldborg 41 small

                                                                                 Foto: Robin Skjoldborg

Danke an Visit Denmark, Nationalpark Mols Bjerge und visit Aarhusregionen

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.3: Seychellen, Strände wie aus der Werbung

{loadposition abgehoben2-3}Traumhafte weiße Sandstrände, die sogar in Werbespots schaffen, kristallklares Wasser, tropische Temperaturen, nicht umsonst gelten die Seychellen als das Reiseziel schlechthin.

Das Inselparadies besteht aus 115 Inseln im Indischen Ozean vor der Ostküste Afrikas. Die meisten Besucher erreichen die Seychellen mit dem Flugzeug. Flüge aus Deutschland dauern zwischen 9 und 14 Stunden, es gibt Direktflüge sowie Flüge mit Zwischenstopp von allen größeren deutschen, österreichischen und schweizerischen Flughäfen. Der internationale Flughafen der Seychellen (Abkürzung: SEZ) auf der Hauptinsel Mahé liegt etwa 10 km südlich der Hauptstadt Victoria. Für die Einreise wird nur ein Reisepass, welcher bei der Einreise noch mindestens bis zum Ende der geplanten Reisedauer gültig sein muss und noch über mindestens zwei freie Seiten verfügt, benötigt.

Das Klima auf den Seychellen ist ganzjährig tropisch-warm. Die Tagestemperaturen liegen knapp unter 30 °C. Zudem bestimmen zwei gegensätzliche Monsunwinde das Klima auf den Seychellen: der nordwestliche Monsunwind von Oktober bis März mit Windstärken von 8 bis 12 Knoten, sowie der frischere südöstliche Monsunwind von Mai bis September mit Windstärken von 10 bis 20 Knoten.

Dank der geringen Zeitunterschiede zwischen Deutschland und den Seychellen muss kein Jetlag befürchtet werden. Die Zeitverschiebung beträgt in der Sommerzeit plus zwei Stunden und in der Winterzeit plus drei Stunden.

 Inselhopping

Wer auf die Seychellen reist, dem empfiehlt Steffen eine Rundreise von Mahé über die zwei weiteren bekannten Inseln Praslin und La Digue. Wer nur auf einer der Inseln war, hat die Seychellen nicht wirklich kennengelernt, so Steffen.

Die Hauptinsel Mahé

Mahé ist die größte der drei Hauptinseln und eignet sich perfekt für Aktivurlauber. Sie wartet mit zahlreichen Aussichtspunkten und Wanderungen, aber auch mit traumhaften Stränden auf die Besucher. In der Hauptstadt Victoria, eine der kleinsten Hauptstädte der Welt, schlendert man vorbei an kleinen Boutiquen, Galerien und bunten Kolonialhäusern aus vergangenen Zeiten. 

Der Beau Vallon im Norden von Mahé ist der bekannteste und gleichzeitig einer der schönsten Strände der Insel. An dem kilometerlangen weißen Strand kann man herrlich baden, entspannen und unglaublich schöne Sonnenuntergänge genießen.

Das Inselinnere sowie die kurvige Sans Soucis Road locken mit üppigem Regenwald und saftig grün bewachsenen Granitbergen. Fantastische Wanderwege führen zu noch grandioseren Aussichtspunkten auf den türkis leuchtenden Indischen Ozean. Steffen empfiehlt einen Halt an der Mission Lodge, um über die Weiten der Teeplantagen und das bergige Panorama zu blicken.

Im Süden der Insel befindet sich die ruhige Seite Mahés. Verträumte, malerische Strände und Buchten, türkisblaues Wasser und puderweißer Sand lassen jedes Urlauberherz höherschlagen.

Wer viel sehen und immer wieder anhalten möchte, sollte einen Mietwagen buchen. Zwar kann man auch mit dem Bus nahezu um die komplette Insel fahren, allerdings ist es schwieriger, die richtig schönen Aussichtspunkte und einsamen Strände zu erreichen.

Zur Inselerkundigung kann man sich einen Mietwagen nehmen, doch Achtung - es herrscht Linksverkehr. Wer von der ungewohnten Fahrweise abgeschreckt ist, dem empfiehlt sich ein Taxi oder eine organisierte und geführte Tour.

Praslin, die kleinere Schwester

Praslin ist die zweitgrößte Insel der Seychellen und besticht mit Traumstränden sowie üppigem Regenwald im Landesinneren. Ganz im Norden warten zwei der schönsten Strände der Welt, palmengesäumt und von Granitfelsen eingerahmt.

Die Anse Lazio  ist ein Bilderbuchstrand im Norden von Praslin. Die unglaubliche Mischung aus türkisblauem Wasser, pulverweichem Sand und eindrucksvollen Granitfelsen machen diesen Strand zu einem der schönsten der Seychellen. Kein Wunder, dass er sich regelmäßig unter den Top 10 weltweit befindet. Steffen ist jedoch nicht ganz so angetan von diesem Stand, da die Zufahrt recht ruckelig und ungemütlich ist. Sein Favorit ist hingegen der Anse Cote d´Or. Ein langer Strand für schöne Spaziergänge, ruhiger gelegen und ideal zum Sonnenuntergang.

Pflichtprogramm ist ein Besuch des Vallée de Mai, eines ursprünglichen Palmenwaldes, der wegen seiner einsamen und mystisch anmutenden Art als “Garten Eden“ beschrieben wird. Hier entfaltet sich die Natur frei und ungezähmt. Es werden nur die Trails für Besucher freigeräumt um die berühmte Seychellenpalme, an der die größte Nuss der Welt, die Coco de Mer, hängt, zu bestaunen. Diese größten Samen des Pflanzenreiches werden nicht selten über 20 kg schwer und erinnern in erotischer Weise an den Schoß einer Frau. Die männlichen Palmen erkennt man leicht an der phallusartigen Form ihrer Blüten.

La Digue, die ruhige

Steffen erzählt uns, dass diese Insel sich besonders gut zum Abschalten eignet. Auf der idyllischen Insel La Digue fahren kaum Autos und die Einheimischen bewegen sich mit dem Fahrrad fort. Viele Hotels nutzen Golfcarts, um sich mit dem nötigsten zu versorgen. Es gibt nur wenig Inseltaxis und vor allem Kleinbusse bzw. Transporter mit Sitzbänken auf der Ladefläche. Wenn man ein paar Tage auf La Digue bleibt, kann man die Insel aber auch problemlos zu Fuß entdecken.

Erster Stopp, die Anse Source d’Argent, ein Traumstrand wie er im Buche steht, und die atemberaubende Szenerie ist ein Highlight. Der Mix aus flachem, türkisblauem Meer, weißem Sandstrand und eindrucksvollen Granitfelsen machen sie zu einem der fotogensten Strände auf den Seychellen. Ein absolutes Muss für jeden Seychellen-Urlauber!

Es ist kein Wunder, dass auch Fotografen und Filmemacher gern hierher kommen. So war der Traumstrand bereits ein Ort für Filmaufnahmen wie „Emanuelle”, „Crusoe”, „Castaway” und die berühmte „Bacardi”-Werbung in den 90ern. 

Wie von Insel zu Insel kommen?

Die preiswerteste Variante ist die Schnellfähre von Mahé oder Praslin. Der schnelle Motor-Katamaran Cat Cocos fährt täglich auf direkten Weg oder über Praslin von Mahé nach La Digue. Für die circa 70-minütige Fahrt von Mahé nach La Digue kostet eine Fahrkarte ab 64 Euro. Jedoch ist der Weg von Mahé zu den beiden kleineren Inseln nicht ganz ohne. Wenn du schnell seekrank wirst, wäre ein Inlandsflug von Mahé nach Praslin mit der Fluggesellschaft Air Seychelles eine Alternative zur Schnellfähre. Zudem ist die Aussicht aus der Vogelperspektive hinab auf die kleinen Inseln atemberaubend schön!

Zwischen Praslin und La Digue pendelt mehrmals täglich die Fähre Cat Rose. Die 15-minütige Fahrt ist auch rasant, aber deutlich entspannter als die nach Mahé. Ein Ticket bekommst du ab 14 Euro pro Person.

Die schnellste, aber dafür preis-intensivste Variante, um von Mahé nach La Digue zu reisen, ist per Hubschrauber. Zil Air bietet direkte Flüge vom Flughafen Mahé zum Heli-Landeplatz auf La Digue an. In nur 20 Minuten bist du auf La Digue und hattest zudem ein wirklich einmaliges Transfer-Erlebnis.

Per Charter von Insel zu Insel

Die Seychellen sind ein Traumgebiet, um per Boot erkundet zu werden. Zahlreiche Anbieter ermöglichen eine mehrtätige Rundreise zwischen den Inseln in verschiedenen Booten, von Katamaranen, Yachten über Segelboote.

Weitere Inseln

Welche andere Insel für wen zu empfehlen ist, hängt ein wenig davon ab, was man sucht. Außerdem bieten nicht alle Inseln Unterkunftsmöglichkeiten.

Wer puren Luxus möchte ist z.B. auf North Island gut aufgehoben. North Island ist mit 2,01 km² die neuntgrößte Insel der Inneren Seychellen. Sie liegt ungefähr fünf Kilometer nördlich von Silhouette Island und etwa 32 km nordwestlich von Mahé, der Hauptinsel. North Island setzt die weltweiten Standards für privaten Insel-Luxus der Superlative. Nicht von ungefähr gehört das privat geführte 6-Sterne-Resort zu den bevorzugten Hideaways der internationalen Prominenz wie Prinz William & Kate, George & Amal Clooney sowie Madeleine von Schweden mit ihrem Chris. Das ist nur die glamouröse Spitze derer, die hier ihren Honeymoon verbracht haben. 

Eine weitere Empfehlung für Luxussuchende ist Cousine Island. Sie liegt ungefähr 6 km vor der Westküste Praslins und bietet ein absolut privates Inselerlebnis, das man nur noch selten auf dieser Welt findet. Mit vier individuellen, alten französischen Villen im Kolonialstil, die maximal 10 Gäste auf einmal beherbergen, ist Exklusivität hier an der Tagesordnung.

Gleich neben der Luxusinseln befindet sich Cousin Island. Das Eiland ist ein Naturreservat für einige der seltensten Vögel des Seychellen-Archipels, zum Beispiel für Seychellen-Rohrsänger und  Seychellendajal. Hier gibt es keine touristischen Unterkünfte.

Austausch mit den Einheimischen

Um die 90.000 Menschen leben dauerhaft auf den insgesamt acht ständig bewohnten Inseln, 90 % auf der größten unter ihnen, Mahé. Zudem sind 90 % der Gesamtbevölkerung Kreolen (größtenteils bestehend aus den Nachfahren der aus den französischen Kolonialgebieten eingewanderten Siedler und ihrer afrikanischen Arbeitssklaven), 10 % der Einwohner sind europäischer Herkunft.

Seit jeher üben die Inseln eine starke Anziehung auf Völker aus allen Teilen der Erde aus. Als gemeinsame Sprache der durchmischten Bevölkerung hat sich eine eigene Variante der Kreolsprachen, als Seychellenkreol oder Seselwa bezeichnet, entwickelt. Diese Muttersprache aller Seychellois ist eine historisch gewachsene Mischung aus afrikanischen Sprachen, wie Suaheli und Madagassisch, sowie den Sprachen der ehemaligen Kolonialherren, insbesondere Französisch. Die Amtssprachen sind Kreolisch, Englisch und Französisch.

Wer die Seychellen bereist, wird erleben, dass die Einheimischen ihren ausländischen Gästen stets hilfsbereit und zuvorkommend begegnen. Sie sind dabei eher gemächlich, was ihren alltäglichen Lebensrhythmus anbelangt. Die uns zumeist vertraute Hektik kennt man auf den Seychellen nicht.

Steffen empfiehl einen Besuch der Broadwalk Bar auf Eden Island, um das Nachtleben mit den Einheimischen zu verbringen. Eden Island ist eine künstliche Insel auf den Seychellen und liegt 3,5 km von der Hauptstadt Victoria entfernt.

Sehenswerte Events auf den Seychellen

International Creole Parade

Unter dem Namen International Creole Parade findet jeden Oktober ein farbenfroher Karneval statt. Bei dem lautstarken, bunten und fröhlichen Fest der Völkerverständigung vibriert die kleine Inselhauptstadt Victoria in allen Rhythmen der Welt. Die größte Party der Seychellen bietet Liveshows, Open Air-Discos und einen ausgedehnten Umzug quer durch die Stadt, welcher von zahlreichen Künstlern aus aller Welt begleitet wird.

Seychelles Regatta

Die Seychelles Regatta findet jedes Jahr im August oder September statt und ist eines der mit großer Spannung erwarteten Events im Veranstaltungskalender der Seychellen. Ein volles Programm mit Live-Konzerten, Sportwettkämpfen, Strandspielen und natürlich Segelbootregatten, verteilt über ein ganzes Wochenende, lockt Hunderte von Zuschauern nach Beau Vallon, dem Schauplatz des Geschehens.

Am Festwochenende quellen die belebten Straßen über, von zahlreichen Restaurants und provisorisch errichteten Verkaufsbuden sowie unzähligen Essständen, an denen du das regionale Streetfood und kreolische Küche probieren kannst. Zum Sonnenuntergang werden den Urlaubern am Beau Vallon Strand traditionelle Musik und Sega-Tänze um die Lagerfeuer geboten.

Seychelles Eco-Friendly Marathon

Ein weiteres großes Event findet im Februar auf der Nordhalbinsel von Mahé statt. Seit 2008 wird dort dann der AIMS-zertifizierte Seychelles Eco-Friendly Marathon gelaufen, an dem Sportbegeisterte aus aller Welt teilnehmen.Wenn du noch Frage zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

 

   

 

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.2: Tauchen mit Rochen, traumhafte Buchten, Gin und von wo man den schönsten Sonnenuntergang der Insel bestaunen kann

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Ca. 2,5 Stunden fliegt man nach Menorca, die Insel erreicht man aber auch mit der Fähre ab Barcelona, wer möchte kann also auch eine Städtereise in Barcelona mit einem Inselurlaub auf Menorca kombinieren. Angekommen auf der Insel, sind die Wege in den Unterkünften kurz, denn die Insel ist nicht sehr groß, ca. 50 Kilometer lang und in Nord-Süd-Richtung 16 Kilometer breit. Der Flughafen liegt im Osten der Insel, in der Nähe der Hauptstadt Mahón. Wer mit der Fähre aus Barcelona anreist, kommt im Osten, in Ciutadella, an.

 

Menorca - ein Inselparadies für Aktive, aber auch für Familien

„Menorca, die Perle der Balearen“, die östlichste und nördlichste Insel der Balearen. Die Hauptstadt heißt Mahón (Maó), dort befindet sich, nach dem Hafen von Sydney, Australien, der zweitgrößte Naturhafen der Welt. Um die Insel herum verläuft der „Cami de Cavalls“, in Deutsch übersetzt „der Pferdeweg“. Es wird vermutet, dass der Weg vom Landbesitzer benutzt wurde, um die Insel zu erkunden. Heute wird die 185 km lange Umrundung als Wanderweg genutzt.

Auch per Fahrrad lässt sich Menorca gut erkunden, die Insel ist ziemlich flach, der höchste Berg ist nur 345 m hoch. Über 80 Strände säumen die Küste, man kann also mehrere Badestopps unterwegs einplanen. Übrigens, ca. 45% der Insel stehen unter Naturschutz.

Bianca ist selbst eher per Zufall auf Menorca gelandet, sie suchte einen Job als Tauchlehrerin und stieß auf eine Anzeige der Tauchschule Poseidon. Sie ist runtergeflogen und hat sich gleich so in die Insel und die Unterwasserwelt verliebt, dass, als sich die Möglichkeit geboten hat, sie und ihr Partner gleich die Tauchschule übernommen haben.

Tauchen auf Menorca

Seien wir ehrlich, Menorca steht nicht oben auf der Wunschliste der deutschen Taucher, viele kennen die Insel gar nicht. Aber das ist eigentlich sehr schade, denn sie hat sehr viel zu bieten, sowohl für Tauchanfänger als auch für erfahrene Taucher. Für die Anfänger bietet das glasklare Wasser super Sichtweiten und es gibt kaum Strömungen zu beachten.

Für erfahrene Taucher sind es eher die zahlreichen Höhlen und Grotten, die es zu erkunden gibt und das Tauchen attraktiv machen. Die Unterwasserwelt ist natürlich nicht so farbenfroh, wie die vom Roten Meer, es ist mehr die Topografie an sich und die zahlreichen Mittelmeerfische und Nachtschnecken, die es zu entdecken gibt, die es spannend machen. In Mai/Juni kommen die Stechrochen nach Menorca, um sich zu paaren. Die Rochen unter Wasser zu beobachten ist immer sehr beeindruckend.

Oft zu sehen sind Brassen, Barrakudas, Seehasen und im Herbst sind viele Sepien unterwegs. Wer sich für Makros interessiert, findet überall schöne bunte Nachtschnecken.

Empfehlung von Bianca: Im April und Mai liegen die Wassertemperaturen bei 16-18 Grad, hier sollte man einen 7 mm Anzug anziehen. Im Sommer und Herbst (24-26 Grad) reicht ein 5 mm Anzug.

 

Fun Fact: Mit mehr als 60 Sandstränden hat Menorca mehr Sandstrände als Mallorca und Ibiza zusammen.

 

Strände und Baden

An den meisten Stränden fällt das Wasser sehr flach ab, daher ist das Wasser meisten ein paar Grad wärmer als in den Swimmingpools, die höchsten Temperaturen werden meistens in den Monaten September/Oktober erreicht.

Menorca bietet über 80 Strände, die bekanntesten Strände sind Cala Maccarella und Cala Galdana, diese Strände sind sowohl bei Einheimischen wie auch bei Touristen sehr beliebt und daher in der Hochsaison auch oft sehr voll. Bianca empfiehlt daher Cala Algaiarens, der Strand liegt ca. 10 km von Ciutadella entfernt und eignet sich auch sehr gut für Familien mit Kindern.

Mit so viel Auswahl an Stränden findet man für jeden Geschmack was, mit oder ohne Service. Es gibt keine ausgewiesenen FKK-Strände, aber an einigen Stränden, zum Beispiel Playa Binigaus, wird FKK sowohl von Einheimischen wie auch von Touristen praktiziert.Einige Strände erreicht man nur nach einer Wanderung oder per Boot oder Kajak.

Weitere Ausflüge

Das Nationalgetränk der Menorca-Einwohner ist „Gin Xoriguer“, die Destillerie liegt am Hafen in der Hauptstadt Mahón und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Es werden Gin-Verkostungen und ein Besuch in der Produktionsstätte angeboten. Und natürlich ist auch der größte Naturhafen Europas einen Besuch wert.

Auch einen Besuch wert ist Lithicca, ein alter Steinbruch. Hier gibt es einen mittelalterlichen Garten zu besichtigen, in dem oft Open-Air-Konzerte stattfinden.

Wer mit dem Mietauto unterwegs ist, sollte auch die weiße Stadt „Binibequer Vell“ besuchen. In den engen kopfsteingepflasterten Gassen, zwischen den weißgetünchten Häusern mit den grünen Türen, findet man viele Fotomotive und unten am kleinen Hafen findet man kleine Restaurants und Bars. Der Ort wurde in den sechziger Jahren künstlich angelegt.

Sehr berühmt ist auch die Bar Cava den Xoroi. Wer von hier den Sonnenuntergang genießen möchte, muss aber im Voraus über die Webseite bestellen.

Shoppen und Essen

Die berühmtesten Mitbringsel aus Menorca sind Sandalen, Lederwaren, Modeschmuck, Keramik, Gin, Kamillenlikör und der menorquinische Käse „Queso Mahón-Menorca“. In der Hauptstadt Mahón findet man die meisten Boutiquen entlang der Costa de Sa Placa.

Bianca liebt es durch die Altstadt von Ciutadella zu schlendern, auch hier findet man viele kleine Boutiquen und einmal wöchentlich findet in der Mitte der Stadt der Fischmarkt statt. Hier kann man frischen Fisch kaufen und damit ins Restaurant gehen und ihn nach Wunsch zubereiten lassen.

Hotels

Es gibt viele Hotels und Appartementanlagen auf Menorca, hier lohnt es sich einfach im Web zu suchen oder zu schauen, was die Reiseveranstalter anbieten.

Biancas persönliche Empfehlung

Unbedingt ein Auto mieten, damit man die Insel erkunden kann. Für alle Taucher: plant unbedingt mal einen Urlaub auf Menorca ein und schaut euch die großartige Unterwasserwelt an.

Den schönsten Sonnenuntergang genießt man (ohne Platzreservierung) am Cala Blanca, im irischen Pub „Blarney Stones“ bei einem schönen Glas Guinness oder dem Nationalgetränk.

Wenn du Fragen zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

 

           

Fotos zur Verfügung gestellt von Tauchschule Poseidon und Fundasió del Turisme de Menorca

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.1: - Sorrent, Tuffsteinfelsen, zerklüfte Küsten, traumhafte Ausblicke, Zitronen und Meerjungfrauen!

{loadposition abgehoben2-1} Nur 2,5 Stunden fliegt man nach Neapel und dann ist es noch ca. eine Stunde Fahrt bis Sorrent. Es lohnt sich aber auch die Fahrt etwas ruhiger angehen zu lassen und die atemberaubende schöne Landschaft zu genießen.

 

Sorrent, ein paradiesischer Ort in der Bucht von Neapel

“Wer von Amalfi ins Paradies kommt, für den bleibt alles beim Alten“ lautet ein italienisches Sprichwort.

So sieht es auch Annette Weber-BenAmmar. Sie erzählt begeistert über die spektakuläre Steilküste südlich von Neapel, mit ihren malerischen Orten, die sicherlich zu einer der schönsten Landschaften der Welt gehört.  Sorrent ist die wichtigste Stadt an der Küste und gibt der ganzen Halbinsel den Namen.

Die Lage Sorrents an der Küste bietet die ideale Ausgangslage, um weitere traumhafte Städte mit so schön klingenden Namen wie Agerola, Pimonte, Lettere, Gragnano und Positiano zu besuchen.

Die Höhepunkte der Halbinsel Sorrent

Die zerklüfteten Küsten von der Halbinsel Sorrent bilden sich aus kleineren Buchten, Felsen und Stränden. Die Stadt Vico Equense ist nicht nur für das kristallklare Wasser berühmt, hier findet man auch die schöne Barock-Kirche. Das malerische Dorf Sant‘Agata Sui Due Golfi wurde so genannt, weil man vor dort einen fabelhaften Blick sowohl auf die Bucht von Neapel wie auch auf die Bucht von Salerno hat. In Castellammare di Stabia findet man die Thermalbäder mit 28 verschiedenen Arten von Mineralwasser, aufgeteilt in schwefelhaltige und mittelmineralische Wasser. Die Gegend um Sant Agnello ist hauptsächlich für die Zitrusfrüchte bekannt. Jedes Jahr im September findet hier über 3 Tage ein Festival statt. Während des Festivals können die Besucher lokale Produkte probieren und direkt von den Bauern kaufen. Meta ist eines der vielen Dörfer der Sorrentküste, dessen Name von "miliarium" ableitet, was "Meilenstein" bedeutet.  Auf römischen Straßen zeigten diese Meilensteine die Entfernung (in Meilen) von Rom.  In Meta sollte man unbedingt die päpstliche Basilika Santa Maria del Lauro, die zwischen dem IX und X Jahrhundert gebaut wurde, besuchen.Die strategisch gute Lage der Stadt Gragnano in den Lattari-Bergen war früher in der Verteidigung der Amalfiküste sehr wichtig. Heute ist Gragnano hauptsächlich für seine Pasta berühmt.

Baden, tauchen und Bootstouren

Überall entlang der zerklüfteten Küste findet man kleine Buchten, die zum Baden einladen. Viele der Strände sind feine Kiesstrände, aber in Meta di Sorrento findet man den längsten Sandstrand der Gegend. Auch direkt in Sorrent gibt es einen kleinen Sandstrand vulkanischen Ursprungs, Marina Piccola, den man über eine Treppe erreicht, die in den Berg geschlagen wurde.

Baden wie eine Königin – auch das ist möglich in Sorrent. Ca. 15 Minuten zu Fuß von dem Busbahnhof entfernt, erreicht man die Bäder der Königin Giovanna. Es handelt sich um eine kleine Bucht, wo die Königin von Neapel gebadet hat.

Wer die Unterwasserwelt entdecken möchte, macht dies am besten mit dem Tauchzentrum „Nettuno“. Die Gewässer um Sorrent stehen zum großen Teil unter Naturschutz, hier lässt sich eine Vielfalt an Meereslebewesen entdecken, aber die Meerjungfrauen wurden noch nicht gesichtet.

Bootstouren nach Capri, Positano, Ischia und Amalfi gibt es von der Marina del Cantone, so lässt sich die Küste am besten entdecken.

Achtung, wer Positano besuchen möchte, sollte wirklich gut zu Fuß und darauf vorbereitet sein, dass viele Touristen dort unterwegs sind.

Weitere Ausflüge

Mit der Regionalbahn Circumvesuviana erreicht man Pompei, Herkulaneum und auch Neapel.

Die Stadt Sorrent

Auch die Stadt Sorrent bietet viele Sehenswürdigkeiten: die „Piazza Tasso“, der Hauptplatz und Herzstück Sorrents, die Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert oder die Kirche des heiligen San Francesco, der dem armen Assisi gewidmet ist.

Shoppen

Sorrent lädt auch zum Shoppen ein. In der Vico S. Cesareo gibt es viele kleine Modeläden, Schuhmacher, Holzarbeiten und natürlich Limocelli Boutiquen. Annette berichtet beispielsweise von den handgefertigten Sandalen von Sandali Siniscalchi. Limoncello und diverse Leckereien findet man natürlich auch überall, Annette empfiehlt Lemonoro Sorrento.

Was Mode angeht, setzt Italien auch die Trends, man findet schöne Sachen bei „Basics“ bei Piazza Italia und natürlich gibt es auch diverse Designer-Boutiquen, die meistens eine riesige Auswahl für Damen, aber genauso für Herren anbieten.

Jeden Dienstag ist Wochenmarkt in Sorrent.  

Essen

Wer einen besonderen Anlass feiert, sollte im Michelin Restaurant des Gran Hotels Exelsior Vittoria essen gehen.  In Restaurant Terrazza Bosquet kreiert der Sternekoch Antonio Montefusco großartige Gerichte und man genießt dazu einen wunderbaren Ausblick.

Aber auch das Restaurant Bagni Delfini, das eine ausgezeichnete Meeresküche anbietet, wird von Annette empfohlen. Das Restaurant liegt auf den Felsen, am Strand in der Via Marina Grande.

Hotels

Annette empfiehlt das Gran Hotel Exelsior Vittoria, aber es gibt auch preiswertere Hotels und Gasthäuser. Informationen findet man dazu auf der Seite des Tourismus-Büros.

Annette‘s persönliche Empfehlung

Die Karwoche in Sorrent verbringen, dann kann man die Prozession der via Crucis erleben. Am Mittwoch in der Karwoche sind die „Incappucciati“ in weißen Kutten unterwegs und Karfreitag dann in Schwarz.

Auch wenn man nicht im Gran Hotel Exelsior wohnt, sollte man sich wenigstens einmal einen Drink auf der Terrasse des Hotels gönnen und den fantastischen Ausblick genießen.

Wenn du Fragen zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

 

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AnnetteAusblick

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Prozession sunsetVesuv

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Eyes2market experts talk about....GERMAN post Covid Travel Trends

Speakers Ulrich Köhler, Managing Director of Trendbuero, Germany's leading trend and innovation consulting firm and Simone Rösel, CEO of Eyes2market GmbH  talked about the travel trends resulting from new post-COVID values, new aspirations, new requirements which are specifically important for German travellers.

This inside information shared by Trendbuero are aimed to be food for thoughts and inspiration to leisure hotels worldwide to better attract the German travellers. You can watch the Interview here.

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Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 7: Alpen, Alm und Aqua-Spaß am Achensee

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Camping liegt seit Jahren im Trend. Dieser Sommer sorgte wegen der Corona-Pandemie aber für einen neuen Rekord. Selbst Skeptiker liebäugeln nun mit Urlaub im Wohnmobil oder Zelt. Johannes und seine Frau, die bisher an Urlaube in Luxushotels gewöhnt waren, ließen sich schon vor der Pandemie von dem Hype anstecken. Was als eine 3-monatige Testfahrt begann, wurde zu deren neuer Lieblingsurlaubsform. Die Flexibilität, Spontanität und das damit verbundene Freiheitsgefühl hat es beiden angetan. Johannes, der in seiner Vergangenheit als Vertriebler stets unter Zeitdruck stand, schätzt die Entspanntheit, die das Campen mit sich bringt. In der Nähe von München wohnend, war das neue Lieblingsziel für Wochenendstouren schnell gefunden, der Achensee, die Alternative zum näheren aber völlig überlaufenen Tegernsee.  Die gewählte Route dorthin führt am Tegernsee vorbei, über den Achenpass nach Maurach und eröffnet einen traumhaften Blick ganz getreu dem Motto: „Der Weg ist das Ziel“, schwärmt Johannes.

 

Achensee, DAS neue Traumziel

Der Achensee ist Tirols größter See und liegt nördlich von Jenbach, 380 m über dem Inntal. Seine fünf Ferienorte liegen eingebettet in der faszinierenden Berglandschaft des Karwendel- und Rofangebirges im Herz der Alpen. Am südlichen Ende des Sees liegt der Ferienort Maurach mit dem Karwendel Campingplatz, dem Zielpunkt von Johanes und seiner Familie. Neben Stellplätzen für Wohnmobile bietet der Platz auch urige Charettes aus Holz. Wer doch lieber in einem Hotel unterkommen möchte, dem empfiehlt sich eins der Hotels um den See so z.B. Verwöhnhotel Kristall oder das Rieser

Aktiv im Wasser

Der See eignet sich besonders für Wasseraktivitäten. Er ist bis zu 133 m tief und bietet hervorragende Wasserqualität bei bis zu zehn Meter Sichtweite unter Wasser. Seine Wassertemperatur ist einem Gebirgssee entsprechend niedrig und überschreitet kaum jemals 20 °C  und ist somit ein guter Tauchspot. Gelegentlich wird der Achensee auf Grund seiner Größe und der etwa für Segler und Surfer optimalen Windverhältnisse als Tiroler Meer bezeichnet. Johannes erzählt uns, dass man ab Nachmittag hervorragend Kitesurfen kann, dank aufkommender thermischer Winde.

Für Actionhungrige empfiehlt sich außerdem das Tubing. Hier fährt man einzeln in einem Schlauchreifen den tosenden Wildbach entlang. Das Tubing kann man ebenfalls als etwas ruhigere Variante mit der Familie betreiben.

Als Ausgleich zu Adrenalin-Kicks und natürlich, um Flauten zu überbrücken, empfiehlt sich das Stand-up-Paddling. 

Aktiv an Land

Das Wandern rund um den Achensee verzaubert dank seiner atemberaubenden Landschaften selbst ungeübte. Umgeben von gleich zwei Gebirgszügen hat man hier eine schier endlose Auswahl an Wanderungen, von gemütlichen Spaziergängen im Tal bis hin zu aufregenden Höhenwegen. Besonders gut gefällt Johannes das Rofangebirge mit seinem höchsten Punkt mit 2.299 m ü. A. dem Hochiss. Dieser stolze Aussichtsgipfel lässt sich von Maurach am Achensee sehr gut mit der Rofanseilbahn erreichen. Auf der anderen Seite hat man auch großartige Talschlüsse. Da empfiehlt Johannes eine Radtour z.B. zur Gramai Alm. Weitere Geheimtipps zum Einkehren und regionale Spezialitäten probieren sei die Dafalz Alm, die man mit der Rofanseilbahn und einer einstündigen Wandertour erreichen kann oder aber über eine anspruchsvolle sechsstündige Tour über den Hochiss.

Das Programm für gut durchtrainierte

Eine der Touren, die Johannes außerdem gut gefallen hat, ist seine sechsstündige Hike and Bike Tour von Pertisau über die Seebergspitze nach Achenkirch. Die Seebergspitze (2.085m) ist bekannt als einer der schönsten Aussichtsberge am Achensee. Eine spektakuläre Wanderung am Rande des Gebirges mit stundenlangem Blick auf den See. Von Achenkirch kann man dann zurück mit dem Boot nach Pertisau fahren, von wo aus Johannes zurück zum Campingplatz geradelt ist.

Für weniger sportliche bietet sich die Seeumrundung auf einem schönen Weg durch die Natur an. Den Rückweg kann man dann wieder per Boot antreten.

Ein weiterer Tipp ist die Feilalm in den Karwendeltälern, die wohl panoramareichste Alm, die in sämtlichen Musikvideos von Volksmusikanten eine tragende Rolle spielt. 

Winter- & Schlechtwettertipps

„Ob Sommer oder Winter, Campen ist zu jeder Jahreszeit möglich“, erklärt Johannes. Im Winter überzeugt die Region mit vier Skigebieten und zwei Übungsanlagen mit insgesamt 53 Pistenkilometer und einem umfangreichen Programm für die ganze Familie und bietet unbegrenztes Pistenvergnügen. Aufgrund einer Vielzahl breiter Pisten sind die Skigebiete am Achensee besonders für Familien geeignet. Aber auch Carving-Freunde und Snowboarder schätzen das Angebot.

Wer im Winterurlaub seine Skier zu Hause lassen will, findet am Achensee zahlreiche Alternativen. Ballonfahren, Schneeschuhwandern, Rodeln oder Eisstockschießen, Winterwanderungen, um nur einige zu nennen.

Sollte das Wetter mal nicht mitspielen, kann man sich wunderbar im Wellness- und Erlebnisbad Atoll Achensee erholen. Auf über 6.500 Quadratmeter wird ein abwechslungsreiches Erlebnisangebot mit Innen- und Außenbereich angeboten. Zum Areal gehören außerdem ein Fitnessstudio mit Blick auf den Achensee und die BOULDER-Halle mit 180m² Kletterfläche.

Johannes‘ persönliche Empfehlung

Als Abschlusstipp empfiehlt uns Johannes auch mal abseits der Seilbahnen in der puren Natur zu wandern. Da findet man erst richtig zu sich und kann voll entspannen. 

Wenn du Fragen zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

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Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 6: Safari in Tansania

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Wer Tansania hört, verbindet diesen Namen oft automatisch mit Safari und hat damit vollkommen Recht, denn das Land bietet seinen Besuchern ein magisches Naturerlebnis. Die großen Wanderungen der Herden in der Serengeti gehören wohl zu einem der spektakulärsten Schauspiele in der Tierwelt. Das facettenreiche Land mit endlosen Grassavannen, knochentrockenen Geröllwüsten oder intensiv bewirtschafteten Landstrichen begeistert jedoch nicht nur dank seiner Tiere, sondern ist gleichzeitig auch eine Top-Adresse für Bergsteiger. Ein Sonnenaufgang auf dem Gipfel des Kilimandscharo ist eine Erfahrung, die man kaum mit Worten beschreiben kann. Neben diesen beiden „Aushängeschildern“ hat Tansania unglaublich viel mehr zu bieten, wie uns Ellen Spielberger, Geschäftsführerin von Bush Legends, erzählt.

Kleiner Steckbrief eines großen Landes

Tansania liegt in Ostafrika und grenzt an Mosambik, Malawi, Sambia, die Demokratische Republik Kongo, Burundi, Ruanda, Uganda und Kenia.  Hauptstadt ist seit 1974 offiziell das etwa 800.000 Einwohner große Dodoma. Tatsächlich ist aber Daressalam mit geschätzten fünf Millionen Bewohnern die größte und wichtigste Stadt Tansanias. Tansania zählt insgesamt 56,3 Millionen Einwohner, welche mehr als 100 Ethnien angehören. Gemessen an der Population ist Tansania das sechstgrößte Land Afrikas und mit einer Fläche von rund einer Million Quadratkilometern, sprich dreimal so groß wie Deutschland, das größte Land Ostafrikas. Zeitzonen hat das Land dennoch nur eine. Die Uhren gehen im Vergleich zu Deutschland zwei Stunden voraus – während der Sommerzeit eine. Die Sonnenuntergänge sind hier in Äquator-Nähe das ganze Jahr über recht pünktlich am frühen Abend. Wer erzählt, dass in Deutschland die Sonne im Sommer bis nach 22 Uhr am Himmel steht, wird mancherorts nur ungläubiges Staunen als Reaktion bekommen.

Die beste Reisezeit nach geplanten Aktivitäten

Das Klima in Tansania gilt generell als tropisch, die Destination gilt entsprechend als Ganzjahresziel. Die Sommermonate Dezember bis März bilden die heißeste Jahreszeit, während der (bisweilen recht kühle) tropische Winter vom Juni bis in den September hineinreicht. Wer in den europäischen

Sommerferien nach Tansania reist, reist also in den tropischen Winter. Doch vielmehr hängt es von einem selbst und von den eigenen Erwartungen ab, wann die ideale Reisezeit ist. Hier mögliche Aktivitäten und Reisezeiten im Überblick:

  • Safari/Sansibar-Kombination: alle Monate, mit Einschränkungen von Anfang April bis Mitte Mai
  • nur Safari: im Norden ganzjährig, im Süden s.u.
  • Kilimandscharo-Trekking: Januar/Februar und August bis Oktober
  • Südtansania: Juni bis Dezember
  • Große Tierwanderung erleben: Januar/Februar (Geburtensaison, südliche Serengeti) und Juli/August (Flussquerungen am Mara)
  • Camping: macht am meisten Spaß von Juni bis Oktober, geht aber ganzjährig, außer von Mitte März bis Ende Mai und November.
  • Kite-Surfen Sansibar Ostküste: Juni – August und Januar/Februar

Wie komme ich nach Tansania?

Direktflüge von Deutschland nach Tansania sind schwer zu finden. Fluggesellschaften, die die Destination anfliegen, sind u.a. Ethiopian Airlines, Condor, KLM, Lufthansa. Die Flugzeit mit der Ethiopian Airlines z.B. beträgt im Durchschnitt 14 Stunden mit einem kurzen Aufenthalt am Flughafen Addis Abeba. Eine ähnliche Flugzeit mit 12 Stunden hat die Airline KLM mit einem Aufenthalt in Amsterdam. Bei Lufthansa muss man jedoch mit zwei Zwischenstopps rechnen.

Die internationalen Ziel-Flughäfen Tansanias sind Kilimanjaro International Airport, Dar es Salaam und Sansibar. Der Kilimanjaro International Airport ist der optimale Ausgangspunkt für Kilimandscharo-Besteigungen und Safaris im Norden. Dazu gehören Ausflüge in den Serengeti Nationalpark, zum Ngorongoro-Krater, Lake Manyara Nationalpark, Tarangire Nationalpark und Arusha Nationalpark. Der Flughafen Dar es Salaam ist als Ausgangspunkt für Safaris in den Nationalparks im Süden und Westen ideal. Das betrifft unter anderem das Selous Game Reserve, den Ruaha Nationalpark, Katavi Nationalpark, Mikumi Nationalpark, die Usamabara-Berge und den Gombe Nationalpark. Reisende, die sich hingegen nach Entspannung an den traumhaften Sandstränden Tansanias sehnen, fliegen direkt zum Flughafen von Sansibar.

Welche Ein- und Ausreisebestimmungen sind zu beachten

Deutsche Staatsangehörige benötigen für rein touristische Aufenthalte in Tansania einen gültigen Reisepass, welcher noch mindestens sechs Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein muss, und ein Touristenvisum. Das Visum sollte vor der Einreise bei der Botschaft von Tansania in Berlin bzw. als E-Visum beantragt werden. Ab dem Zeitpunkt der Ausstellung ist der Aufenthaltstitel für drei Monate gültig und beinhaltet eine Einreise. Wichtig ist, dass der Pass biometrische Merkmale besitzt. Diese werden zusätzlich von den Grenzbeamten bei der Ankunft aufgenommen und im Register gespeichert. So muss man damit rechnen, digital fotografiert zu werden und die Fingerabdrücke abgenommen zu bekommen.

Bei direkter Anreise aus Deutschland auf das Festland Tansanias sind keine Pflichtimpfungen nötig. Jedoch ist ein Gelbfieberimpfnachweis vorzuweisen, wenn sich die Reisenden zuvor in einem Gelbfiebergebiet (z.B. Kenia, Uganda, Ruanda, Äthiopien usw.) aufgehalten haben, das gilt auch für Zwischenstopps und Aufenthalte in Flughäfen betroffener Gebiete, und für die Weiterreise aus Tansania nach Sansibar. Vereinzelt kann es auch bei Direkteinreisen aus Europa zu Kontrollen des Impfnachweises kommen, es ist also nie verkehrt einen aktuellen internationalen Impfpass mitführen. Neben dem Gelbfieberschutz empfehlen das Auswärtige Amt und das Robert Koch-Institut in Berlin die Auffrischung aller Standardimpfungen.

Gut zu wissen ist außerdem, dass bei der Ausreise aus Sansibar eine Steuer fällig wird und diese in bar zu entrichten ist.

Medizinische Hinweise für einen gelungenen Aufenthalt

Weitverbreitet sind in Tansania & Sansibar von Mücken übertragene Krankheiten. Während der Regenzeit kann es an der Küste so zu massiven Ausbrüchen von Dengue- und Chikungunyafieber kommen. Gegen dieses Schützen Sie sich mit langer, heller Kleidung und Repellent-Sprays. Infizierte Mücken sind in der Regel tagaktiv. Die Schutzmaßnahmen helfen außerdem gegen das in den tansanischen Nationalparks auftretende Afrikanische Zeckenbissfieber und gegen die von der Tsetse-Fliege übertragene Schlafkrankheit. Nachts besteht die Gefahr, sich mit Malaria anzustecken. Da in Tansania die gefährlichste Variante des Virus, die Malaria tropica, verbreitet ist, sollte unbedingt eine Chemoprophylaxe in Betracht gezogen werden. Vergleichsweise gering ist das Malariarisiko in den Höhenlagen über 1.800 m sowie auf den Inseln Sansibar und Pemba. Die Wahrscheinlichkeit sinkt darüber hinaus während der Trockenzeit in Metropolen wie Daressalam.

Coronabedingte Einreisebestimmungen

Die Grenzen nach Tansania sind seit 1. Juni 2020 geöffnet und so ist eine Einreise ohne weiteres möglich. Derzeitig ist ein PCR-Test nicht zwingend nötig, doch aufgrund der wechselnden Lage ist jeder Reisende gut damit beraten ein negatives PCR-Testergebnis, welches nicht älter als 72 Stunden alt ist, dabeizuhaben. Solch einen Test kann man an zahlreichen Flughäfen, z.B. bei dem Anbeter Centrogene, machen. Bei Ankunft in Tansania wird am Flughafen noch eine Temperaturkontrolle durchgeführt und ein entsprechendes Formular ist auszufüllen.

Ansonsten gelten die üblichen AHA-Regeln, die wir in Deutschland kennen, auch in Tansania. „Generell trifft man derzeit aber auf wesentlich weniger Mitreisende“, sagt uns Ellen. Es sei die perfekte Zeit, um fast allein auf exklusive, private Safari zu gehen. Wo sich sonst zur Hochsaison in der Serengeti große Menschenmengen sammelten, begegnet man heute kaum einem anderen Safarifahrzeug. „Verglichen mit den sehr gut besuchten Hotels an der Deutschen Ost- und Nordsee, ist die Ansteckungsgefahr mit dem Virus wesentlich geringer und doch ist das Land seit dem 15. Juni 2020 weiterhin auf der Risikoliste des Robert Koch-Institutes“, fügt Ellen verständnislos hinzu.

Unterwegs durch Tansania

Anders als in Südafrika oder Namibia sind Selbstfahrerreisen in Tansania unüblich. So bietet sich das Land vor allem für vorab organisierte Reisen mit persönlichem Fahrer, welcher gleichzeitig als qualifizierter Guide fungiert, an. Ein Driver-Guide bedeutet für Reisende maximalen Komfort, um sich dem Erlebnis völlig hinzugeben. Eine solche Tour ist im Norden Tansanias möglich. Auf derselben Strecke kann auch eine Fly-in-Reise gebucht werden. In dem Fall fliegt man mit kleinen Shuttle-Flugzeugen von Unterkunft zu Unterkunft. Diese Reiseform bietet hervorragende Aussichten und ist super entspannt. Solche Touren sind ebenfalls im weniger bekannten Süden des Landes möglich und werden gerne mit einem Aufenthalt auf Sansibar kombiniert. Ansonsten sind im Süden auch Selbstfahrerreisen für abenteuerlustige Entdecker zu empfehlen.

Aber auch zu Fuß lässt es sich bestens durch das Land reisen. Erfahrene Guides zeigen einem den Weg durch die Usambara-Berge oder die Altstadt von Stonetown auf Sansibar, der legendären Gewürzinsel im Indischen Ozean, auf Elefantenpirsch im Tarangire-Nationalpark oder Wildlife pur im Ngorongoro-Krater. Der endlose Sternenhimmel wird inmitten Tansanias Naturparadieses bei knisterndem Lagerfeuer zu einem unvergesslichen Erlebnis.

„Once in a lifetime“-Erfahrung für Gipfelstürmer

Jeder Gipfelstürmer träumt davon den Kilimandscharo zu erklimmen. Dies geht über verschiedene Routen, die in mehreren Tagen mit Zwischenstopps zum Gipfel führen. Die Marangu-Route gilt als die klassische Strecke mit Zwischenstopps in Hütten, wobei die Machame-Route, die auch als Whiskey-Route bekannt ist, als anstrengendere, wilde und doch landschaftlich reizvollste und schönste Aufstiegsroute gilt, mit Einkunft in Zeltlagern. Unvergesslich sind die Panoramablicke auf die Kibo-Gletscher, die man auf der Machame-Route immer vor Augen hat. Im Hintergrund türmt sich majestätisch der Mount Meru auf, im Tal breitet sich die Massai-Steppe aus. Die alternative Rongai-Route ist weniger Steil und dient so zur einfacheren Höhenanpassung und ist dadurch jedoch länger. 

Wer sich langsam an den großen Berg herantasten will, versucht es zunächst mit der Besteigung des Mount Meru.

Gipfelerlebnis mit einem Hauch Safari

Der Vulkan Mount Meru ist bei den Bergwanderern bestens als Akklimatisierungsberg für die Kilimandscharo-Besteigung bekannt. Er stellt bereits für sich selbst ein Bergabenteuer der besonderen Art dar. Majestätisch erhebt sich der zweithöchste Berg Tansanias aus dem Arusha-Nationalpark, in dessen satt-grüner Savanne Giraffen, Büffel und Elefanten weiden. Bis in höhere Lagen kann man Tieren begegnen.

Höhepunkt Vulkanlandschaft

Unsere Reise mit Ellen beginnt im Ngorongoro Hochland, zu dem auch der Ngorongoro Krater, das Juwel des über 8.200 km² messenden Ngorongoro Conservation Area (N.C.A.), gehört. Das Kraterhochland eröffnet eine Vielzahl an Möglichkeiten für ein- bis mehrtägige Wandertouren und Gipfelbesteigungen auf Vulkanberge, wie z. B. zum Heiligen Berg der Massai. Das Gebiet besticht neben landschaftlicher Schönheit auch mit Anzahl und Vielfalt der hier lebenden Tiere. Im Ngorongoro Krater hat man gute Chancen, alle berühmten „Big Five“ zu beobachten. Die Beliebtheit des Gebiets zeigt sich auch in den jährlich über 200.000 registrierten Safari-Touristen. Üblicherweise gehört der Besuch des Kraters zum Höhepunkt einer jeden Tansaniareise. Dementsprechend surreal kam Ellen ihr Besuch dort in Coronazeiten vor, als sie allein an dem Krater stand.

Glamping im Einklang mit der Natur

Ellens Herzensempfehlung in dem Ngorongoro-Gebiet sind die Safaris im Chem-Chem-Burunge-Wildtiermanagement-Gebiet. Hier haben sich die Schweizerin Fabia Bausch und der aus Frankreich stammende Nicolas Negre einen Traum erfüllt und einen Ort geschaffen, an dem sich Tiere, Menschen und Land mit Respekt begegnen, wie sie selbst sagen. Die Gegend zwischen den Nationalparks Tarangire und Lake Manyara bildet eine uralte Migrationsroute, auf der sich die Tiere um die drei Unterkünfte des Camps frei bewegen können. Die drei Unterkünfte Little Chem Chem, Chem Chem Lodge und Forest Chem Chem sind luxuriös, dabei aber völlig authentisch. Besonders angetan hat es Ellen das Little Chem Chem, ein authentisches Safari-Camp mit eleganten, äußerst komfortablen Zelten für maximal 10 Gäste, um auf Tuchfühlung mit der Natur gehen zu können, ohne auf Bequemlichkeiten zu verzichten. Das Camp bietet Safaritouren mit eigenem Fahrzeug und Guide. Ansonsten enthalten ist die komplette Verpflegung mit je drei Gängen zum Mittag und Abendessen sowie Getränke.

Weniger bekannte Spots für Tierbegegnungen

Auch andere, vielleicht weniger bekannten Nationalparks in Tansania bergen wahre Schmuckstücke. So ist der Lake-Manyara-Nationalpark berühmt für die höchste Dichte an Säugetieren weltweit, während der Tarangire-Nationalpark eine der größten Elefantenpopulationen der Welt beheimatet.

Aber auch im Rest des Landes finden sich viele weniger bekannte Naturschätze, wie der Ruaha-Nationalpark im Süden oder der Tanganjikasee im Westen des Landes. Dieser ist zugleich der tiefste See des Kontinents. Wer gerne aktiv ist, aber nicht unbedingt nach Höhenrekorden jagt, kann in den Usambarabergen eine herrliche mehrtägige Wanderung unternehmen und Tansania einmal von einer ganz authentischen Seite fernab des sonst üblichen Massentourismus kennenlernen. Von den Savannen im Norden bis zu den Regenwäldern des südwestlichen Hochlands bietet Tansania eine unglaubliche Vielfalt an Naturräumen.

 Tourismus als Waffe gegen Wilderei

„Die Safaricamps und Nationalparks sind essenziell, um den Einheimischen einen Arbeitsplatz zu ermöglichen und für den Tierschutz zu sorgen“, erzählt Ellen. Mehr als ein Drittel der Landesfläche in Tansania stehen unter Naturschutz, zum großen Teil dank der Gelder aus dem Tourismus. Nur so kann gegen Wilderei vorgegangen werden. Doch im Rahmen der Coronapandemie haben tausende Gemeinden, die vom Safaritourismus leben, ihre Lebensgrundlage verloren. Ellen befürchtet: „Die Natur wird leiden.“ Natürlich kann man sagen, dass das Wegfallen des Tourismus gut ist für die Umwelt, aber das ist ein zweischneidiges Schwert.

Neben den zahlreichen Nationalparks punktet Tansania aber auch als Badedestination.

Sansibar-Trauminsel in Ostafrika

Feinster, weißer Sand, türkisfarbenes Meer, Kokospalmen… ein wahrgewordener Urlaubstraum. Nur ein schmaler Ozeanstreifen trennt Sansibar vom Festland. Die Entfernung beträgt circa 40 Kilometer, sodass man mit einer Fähre in etwa zwei Stunden von der tansanischen Küstenstadt Daressalam nach Sansibar kommt oder aber per Flugzeug in ca. 1 1/2 Stunden von Arusha oder aber 2-3 Stunden von der Serengeti.

Auf Sansibar warten traumhafte weiße Sandstrände auf Sonnenanbeter. Die Trauminsel bietet das ganze Jahr über Temperaturen um die 30 Grad. Auch das Wasser ist ganzjährig angenehm warm. Die vorgelagerten Korallenriffe laden zum Tauchen ein und auch für Kitesurfer bietet die Insel erstklassige Reviere.

Eine Hotelempfehlung von Ellen ist das White Sand Luxury Villas & Spa. Das Eco-Chic-Luxusresort, Mitglied der Kette Relais & Châteaux, verspricht ein hohes Maß an Intimität und Privatsphäre, die originell erbauten Edelvillen greifen die lokale Architektur gekonnt auf und bestehen aus einer innovativen Holzbauweise. Das Luxushotel legt zudem großen Wert auf nachhaltiges Wirtschaften und den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Weitere Must-See-Tipps auf Sansibar

Das türkisblaue, klare Wasser um Sansibar lässt schon erahnen, dass die Bedingungen für Taucher und Schnorchler hier ideal sind. Zum Beispiel lohnt es sich einen Ausflug nach Mnemba Island zu machen. Die Insel begeistert nicht nur über Wasser mit einer traumhaften Postkartenidylle, sondern vor allem unter Wasser mit leuchtend bunten Korallenriffen, Fischen, manchmal sogar Delfinen.

Die Hauptstadt Sansibars Stone Town begeistert durch viele Sehenswürdigkeiten. Doch die eigentliche Sehenswürdigkeit Sansibars ist die Stadt selbst, die sich viel Authentizität mit ihren arabischen, afrikanischen sowie indischen Einflüssen bewahrt hat. Freuen Sie sich auf kleine Gässchen, teils verfallene, teils gut erhaltene orientalische Fassaden mit kunstvoll verzierten Türen und lebhaft diskutierende Einheimische.

Außerdem empfiehlt sich ein Ausflug zur Changuu Island, auch Prison Island genannt. Hier kann man eine ehemalige Gefängnisanlage besichtigen, aber auch herrlich entspannen, schnorcheln und Riesenschildkröten aus nächster Nähe in einer Auffangstation zum Schutz der Tiere sehen. Die Insel ist übrigens nur 400 Meter breit und 800 Meter lang, sodass man sie in einer Stunde zu Fuß erkunden kann.

Sansibar ist zudem als Gewürzinsel bekannt, sodass sich eine Gewürztour mehr als anbietet. Dabei lernt man auch echte Exoten kennen, wie zum Beispiel die Lippenstift-Pflanze, die bei Berührung ihre Farbe wechselt, und die Mimosen, die sich „beleidigt“ zurückziehen, wenn man sie anfasst.

Die perfekte Aufenthaltsdauer

Alles zu sehen ist während einer einzigen Reise kaum möglich, aber ein guter Grund immer wieder zurück zu kommen. Eine gute Reiselänge beziffert Ellen mit 12 bis 14 Nächten, wobei sie zwei Safaristationen mit je drei bis vier Nächten und vier bis fünf Tage Badeurlaub empfiehlt. Natürlich kann man auch in einer Woche viel von Tansania sehen, wer aber ein nachhaltigeres und intensiveres Erlebnis wünscht, ist mit zwei Wochen gut bedient. Preislich liegt so eine Reise dann bei ca. 8.500 bis 11.000 € pro Person für den Safariteil, wobei man hier keine Nebenkosten mehr fürchten muss, da alle Nationalparks, Unterkünfte, Inlandsflüge, Vollverpflegung inkludiert sind. Die Strandverlängerung liegt ca. bei 1.500 bis 2.000 € pro Person.

Wer kriegt da nicht sofort Lust auf einen Tansaniaurlaub?

Wenn du Fragen zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

simbaRock  Kilimanjaro

Lion  elephants

Bushtops  white Sand

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 5: Ursprünglicher Süden von Mauritius

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Mauritius ist ein beliebtes Fernreiseziel, und das nicht ohne Grund. Geringe Zeitverschiebung, angenehmes Klima, türkisfarbenes Wasser, die endlosen Strände machen die Trauminsel zu einem besonderen Reisehighlight.

Gelegen im Indischen Ozean, gehört der Inselstaat Mauritius zusammen mit La Réunion zu den Maskarenen.  Zum Inselstaat Mauritius gehört nicht nur eine Insel, sondern zwei große und weitere kleine Inseln. Die größte Insel der Gruppe mit rund 1,3 Millionen Einwohnern trägt den Namen Mauritius, die zweitgrößte ist unter dem Namen Rodrigues bekannt. Mauritius hat eine ovale Form und erstreckt sich etwa 64 Kilometer in der Länge und 47 Kilometer in der Breite.

Was Mauritius vielen anderen Trauminseln voraus hat, sind unter anderem die gute Erreichbarkeit und die Infrastruktur vor Ort. Diverse Nonstop-Flüge verlassen fast täglich die großen deutschen Flughäfen in Richtung Indischer Ozean. Der Flug von Frankfurt nach Mauritius z.B. dauert etwa 11 Stunden 40 Minuten. Der internationale Flughafen auf Mauritius (MRU) trägt den Namen Sir Seewoosagur Ramgoolam International Airport of Mauritius. Von der Hauptstadt Port Louis liegt er etwa 40 Kilometer entfernt im Südosten der Insel, nahe der Stadt Mahébourg. Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger brauchen kein Visum zur Einreise. Der Reisepass muss allerdings sechs Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig sein.

Mauritius besticht mit ganzjährig tropischem Klima. Man könnte fast sagen, es gebe nur zwei Jahreszeiten, die das Land zu einem Ganzjahresziel machen. Während im Zeitraum von November bis April der mauritische Sommer mit über 30°C herrscht, sind die Monate Mai bis Oktober mit um die 26°C vor allem für Aktive ideal. Aufgrund der Passatwinde empfiehlt sich von November bis April eher die Ostküste zu besuchen und von Mai bis Oktober die Westküste.

Längst nicht mehr nur für den Luxusreisenden

Mauritius ist eine klassische Urlaubsinsel, da ist die Auswahl an Hotels natürlich riesig. Je nachdem, wann man auf die Insel reist und was für eine Art von Urlaub man überhaupt machen will, können sich die Preise stark unterscheiden. Aber das Urlaubsparadies ist nicht mehr nur für Luxushotels bekannt, sondern besticht mit bestem Servicestandard in allen Hotelkategorien.

Die Luxushotels lassen keine Wünsche offen, von wunderschönen, toll eingerichteten Zimmern zu riesigen Poolanlagen und direktem Strandzugang. Doch auch im Mittelklassesegment gibt es einige Hotels, welche direkt am Strand gelegen sind. Bei Hotels ab 3 Sternen empfiehlt es sich ein wenig zu recherchieren, um etwas für seinen persönlichen Geschmack Zufriedenstellendes zu finden.

Neben den Faktoren wie Ausstattung und Lage, beeinflusst auch die Reisezeit in Mauritius den Preis des Hotelaufenthalts. Auf Mauritius ist von September bis März Hauptsaison, weshalb du dann für ein Zimmer tiefer in die Tasche greifen musst. Weihnachten und Neujahr sind natürlich besonders beliebt. Ein Aufenthalt auf der Insel im Juni oder Juli fällt dagegen am günstigsten aus, die beiden Monate liegen in der Nebensaison. Generell sind die Preise von April bis Oktober geringer.

Farbpracht aus türkisblau bis smaragdgrün

Wem der Hotelstrand nicht ausreicht, auf den warten weitere unheimlich viele wunderschöne, aber auch sehr unterschiedliche Strände. Von insgesamt 200 km Küstenlänge sind auf Mauritius etwa 170 km Sandstrände. Türkisblau bis smaragdgrün schimmert das Meer vor den zauberhaften Stränden von Mauritius. Bei der bunten Farbpracht fällt es oft schwer sich zu entscheiden, welcher Strand als nächstes erkundet werden soll, schließlich will man ja nichts verpassen.

„Insel der Kontinente“

Mauritius‘ Besonderheit beruht laut Sabina nicht nur auf schönen Stränden und Landschaften. Vor allem die hilfsbereiten und aufgeschlossenen Einwohner, ihre spannenden Geschichten, unterschiedlichen Hintergründe und ihr dennoch so friedliches Zusammenleben sind Gründe dafür, dass die Insel auch unter dem Namen „Insel der Kontinente“ bekannt ist.

Jeder Bewohner der Insel ist ein Einwanderer. Denn Mauritius ist ein Schmelztiegel der Kulturen, ganz ohne Ureinwohner. Die Niederländer waren übrigens die Ersten, die hier ansässig wurden. Danach kolonialisierten die Franzosen das Land und brachten viele afrikanische Sklaven mit, bevor schließlich das britische Königreich es übernahm und die Insel mit indischen Arbeitern überflutete. Später entdeckten die Chinesen diese Perle im Indischen Ozean für sich. Nun hat das Land seinen Weg in die Unabhängigkeit geschafft. Bis heute ist ein Großteil der Einwohner indischstämmig. Daneben gibt es vor allem eine kreolische Bevölkerungsgruppe, Europäer und Chinesen.

Schmelztiegel verschiedener Sprachen

Einhergehend mit der kulturellen Diversität ist die große Sprachenvielfalt, die auf der Insel gesprochen wird. Es werden sowohl Französisch als auch Variationen des Indischen wie Bhojpuri, Tamil, Hindi oder Urdu und Chinesisch gesprochen. Mutter- und Alltagssprache der meisten Mauritier ist allerdings Morisyen, eine auf dem Französischen beruhende Kreolsprache, die fast ausschließlich gesprochen, seltener aber geschrieben wird. Das verwandte Französisch dominiert hingegen die Medienlandschaft und ist noch immer als Sprache der Oberschicht bekannt.

Als Handels- und Vertragssprache sowie unter den jüngeren Bewohnern der Insel ist Englisch gängig, während sich in den großen Hotelanlagen oft auch Sprecher weiterer Sprachen, wie beispielsweise Deutsch, finden lassen.

Paradiesisches Miteinander

Zahlreiche Religionen existieren auf Mauritius friedlich nebeneinander. Dass man in derselben Straße eine strahlend weiße Moschee und einen herrlich bunten Hindutempel findet, ist keine Seltenheit. Die Mauritier sind Christen, Buddhisten oder Moslems und praktizieren ihre Religionen aktiv ohne auf Exklusivität und Ausschluss bedacht zu sein. Nirgendwo auf der Welt gibt es wohl so viele Feiertage, die von der gesamten Bevölkerung zelebriert werden. Sabine erzählt uns, dass es rund 19 freie Festtage gibt.

Mauritius‘ Schlemmerrouten

Die kleine Insel im Indischen Ozean zeigt, wie Fusion-Food geht. Es lohnt sich also die Destination auch über den Gaumen zu erkunden, gerne auch außerhalb der Hotelanlagen. Von Indern, über Chinesen, Europäer aber auch Afrikaner hinterließen alle ihren kulinarischen Einfluss. Heute übernimmt hier jede Nationalität die besten Rezepte der jeweils anderen Küche, berücksichtigt dabei allerdings die Sitten und Gebräuche seiner eigenen Kultur.

Wer es ganz authentisch mag isst bei einer der zahlreichen Buden genannt Tabajie. Sabina berichtet auch von Dhol Puri, eine Art Crêpes aus Linsenmehl, gefüllt meistens mit Bohnencurry und Chillisauce. Ziemliche Sauerei aber lecker, schwärmt sie. Außerdem empfiehlt Sie Bouelttes, kleine Klopse aus Gemüse, Fisch oder Lamm in Brühe zu probieren.

Des weiteren beliebte Speisen in Mauritius sind Currys in allen Variationen und Schärfegraden und gehören einfach zu Mauritius dazu. Ob mit Hühnchen, Rind, Lamm oder fleischlos, das typische Curry (auf Mauritius Cari genannt) wird meist mit Gemüse verfeinert und dann mit Reis oder Roti, einer Art Fladenbrot, serviert.

Aus der fernöstlichen Küche findet man gebratene Reis- oder Nudelgerichte. Die Brücke zwischen indischer und fernöstlicher Küche schlagen die zahlreichen Biryami-Kreationen.

Günstige Snacks, die man an jeder Ecke kaufen kann, sind frittierte und mit Fleisch oder Gemüse gefüllte Teigtaschen (Samoussas). Die vielen frischen Früchte sind selbsterklärend ebenfalls ein Muss.

Das Hauptgetränk der Einwohner ist allerdings der hier hergestellte Rum. Von einfach (Goodwill) bis etwas edler (Green Island), pur, mit Cola oder in leckeren Cocktails.

Aktivitätenvielfalt

Auf Mauritius gibt es neben exotischer Kulinarik viel mehr zu sehen und zu unternehmen. Eine Reise lohnt sich also definitiv auch für jeden, der nicht nur am Strand liegen möchte. Vor allem bei Wassersport punktet die Insel. Von Kiten, Windsurfen, Segeln, Kajakfahren und Bootstouren über Tauchen, Schnorcheln, Hochseefischen ist alles möglich. Für diejenigen, die weniger Wasserbegeistert sind, empfehlen sich Wanderungen, Ziplining, Rad- und Quadtouren oder Helikopterflüge. Es lohnt sich bei seinen Ausflügen morgens früh aufzustehen, da es auf Mauritius relativ schnell dunkel wird.

Der authentische, wilde Süden

Wer jetzt befürchtet, die Insel büße aufgrund der Touristen an Authentizität ein, der irrt! Neben der fortbestehenden kulturellen Einzigartigkeit kann die Insel auch mit einer unberührten, wenig touristischen Seite Punkten. Der Süden von Mauritius, jene Region, die sich südlich von Mahébourg im Osten und Grande Riviere Noire im Westen bis hin zum Kap Le Gris Gris als südlichstem Punkt von Mauritius erstreckt. Mit weißen Stränden, gesäumt von steinigen Klippen voller Höhlen, die die Wellen dort hinterlassen haben, mit ihren felsigen Küstenlinien, Zuckerrohrplantagen soweit das Auge reicht und gebirgigen Gebieten, gilt als der wildeste und urtümlichste Teil der Insel.

Dank des ausgedehnten Netzes von malerischen Straßen und der geringen Größe der außergewöhnlich schönen Insel kann man diese einfach mit einem Mietwagen, einem Fahrer oder mit dem örtlichen Bus durchqueren. Der Busservice ist nicht nur sicher, sondern auch sehr kostengünstig. Man sollte aber definitiv gemütlich ohne Zeitdruck unterwegs sein, da die Busse nicht immer nach Zeitplan unterwegs sind.

Küstenstraße mit Panorama

Entlang der sensationellen mauritischen Südküste ist die Küstenstraße B9 wahrhaft ein Erlebnis – sie ist wahrscheinlich die schönste Küstenstraße auf Mauritius, wenn nicht auf der ganzen Welt. Vom Halbinseldorf Le Morne aus, das einen Besuch wert ist (wie das UNESCO-Weltkulturerbe Le Morne Brabant), geht es nach Osten in Richtung Souillac. Die Straße führt weit über Bel Ombre hinaus und es gibt auf der Strecke eine Reihe an kleinen traditionellen Läden, bunten Häusern und an wundervollen Bergpanoramen vorbei.

Einzigartige Artenvielfalt

Ebenfalls im Süden von Mauritius gelegen, befindet sich die 2.500 Hektar große Domaine Heritage Bel Ombre – früher eine Zuckerplantage, heute ein einzigartiges Tourismusziel auf der Insel. Sie beherbergt mitunter die luxuriösen Heritage Resorts, zu denen zwei Fünf-Sterne-Hotels und eine Bungalow-Village der Extraklasse gehören. Im Herzen des Areals liegt das 1.300 Hektar große  Heritage Naturreservat mit seiner einzigartigen Artenvielfalt unterschiedlicher Flora und Fauna, 550 Meter über dem Meeresspiegel. Die einzigartige Aussicht in Kombination mit der hügeligen Landschaft und den Wasserfällen sowie die große Hirschpopulation sind einen Besuch wert. Besonders imposant findet Sabina die Drachenblutbäume, die glänzend rot „bluten“, wenn man seine Rinde einritzt.

Abenteuer in der Natur

Ob mehrstündige Safari-Touren auf einem 4x4-Geländewagen, einem Quad oder einem Zweisitzer-Buggy – die angebotenen Aktivitäten zur Entdeckung des Naturschutzgebietes erfreuen sich großer Beliebtheit. Ergänzt wird das Programm durch Buggies mit vier oder sechs Sitzen, ideal für Familien oder größere Gruppen. Bei einer zweieinhalbstündigen Night Safari zur Dämmerung wird nicht nur ein spektakulärer Sonnenuntergang geboten – Besucher erleben, wie die Natur ihr Nachtleben entfaltet. Aktiv wird es beim Adventure Trail, eine Kombination aus Quad- oder Buggy-Tour und Trekking. Zu Fuß lassen sich die geheimen Plätze des Reservats, darunter der verborgene Wasserfall „Quintré“, noch besser entdecken. Bei einer Foto-Safari hält der erfahrene Guide, der außerdem ein professioneller Fotograf ist, die schönsten Momente auf Kamera fest – idealerweise am Morgen oder am Abend, wenn die Lichtverhältnisse optimal sind. Wer sich einmal wie Robin Hood fühlen möchte, für den ist 3D Archery genau das Richtige, denn hier wird Natur mit der Kunst des Bogenschießens verbunden. Während der Wanderung sind zehn Zielobjekte zu treffen. Wissensdurstige Naturliebhaber kommen bei Mauritian Wildlife auf ihre Kosten: Ein von der Mauritian Wildlife Foundation ausgebildeter Guide erklärt Interessantes zur mauritischen Biodiversität und ihrer Bedeutung für die Erhaltung des Naturerbes. Surf & Turf verbindet Land und Wasser miteinander. Das ganztägige Abenteuer startet am Morgen auf der Halbinsel Le Morne, wo mit Delphinen geschwommen wird, gefolgt von einem Mittagessen im trendigen C Beach Club des Heritage Le Telfair Golf & Wellness Resorts und einer anschließenden Quad- oder Buggy-Tour durch das Reservat.

Picknickkultur

Sabina empfiehlt weiter ein Picknick im Naturreservat einzuplanen. Generell ist die Picknickkultur unter den Mauritiern stark ausgeprägt. Es artet gerne regelrecht aus zu einem großen festival-ähnlichen Zusammentreffen der ganzen Familie samt BBQ mit Gesang und Tanz. 

Schweißtreibender Aufstieg

Ein weiteres Highlight im Südwesten ist der Le Morne Brabant. Er ragt aus der Halbinsel empor wie hingeworfen. Hinaufklettern bedeutet, Mauritius so zu sehen wie auf den Postkarten. Gerade mal 556 Meter hoch und stark zerklüftet bietet der Berg einen herausfordernden Aufstieg trotz Guide, aber er lohnt sich. Man sollte auf jeden Fall früh zur Tour aufbrechen, um noch vor der Mittagshitze wieder vom Berg abgestiegen zu sein.

Sehenswerte Naturbrücke

Natürlich sind alle im Reiseführer gelisteten Sehenswürdigkeiten einen Besuch wert, aber Sabina hat noch einen besonderen Tipp für uns. Eine Felsbrücke in der Nähe des Ortes Trois Boutiques. Man nutz am besten die Dienste eines Fahrers, um dort hinzugelangen. Die letzten Kilometer zum Ziel führen durch Zuckerrohrplantagen, ähnlich einer Offroad-Tour. Die Brücke Pont Naturel besteht aus einer Felsformation, welche von einer tosenden Brandung umspült wird.

Golfertraum

Eine weitere beliebte Aktivität auf Mauritius ist das Golfspiel. Lange schon ist die Destination kein Geheimtipp unter Golfern mehr, die das gute Klima sowie die fantastischen Bedingungen schätzen. Mittlerweile zählt Mauritius 14 etablierte Golfplätze und zahlreiche ausgezeichnete Golfhotels. Besonders erwähnt Sabina den 18-Loch Golfplatz des Heritage Golfclubs. Integriert in die hügelige Landschaft zählt der von Peter Matkovitch entworfene Championship Course zu den anspruchsvollsten der Welt. Nicht ohne Grund wurde der Heritage Golfclub mehrfach mit dem World Golf Award als bester Golfplatz im Indischen Ozean ausgezeichnet. Der Platz wird zudem regelmäßig als Austragungsort namhafter Turniere genutzt, so auch das größte Sportevent der Region „Afrasia Bank Mauritius Open“. Des Weiteren zieren u.a. der Ile Aux Cerfs Golf Club, Anahita Golf Course und der Bell Mare Plage Golf Course, die Golfers' Choice Rangliste der besten Golfclubs auf der Insel. Damit bietet Mauritius hervorragende Golfmöglichkeiten für Einsteiger und Fortgeschrittene Golfer.

Was für eine vielfältige Destination, oder?

Wenn du Fragen zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

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